Rund 6.000 Narren kamen mit dem Zug

Positive Einsatzbilanz am Rosenmontag im Bahnhof Fulda

Ein Karnevalsorden von Prinz Johannes
Fotos: Bundespolizei

13.02.2018 / FULDA - Von den insgesamt rund 70.000 Besuchern des Rosenmontagsumzuges in Fulda reisten etwa 6.000 Personen mit dem Zug in die Domstadt. Zu den Veranstaltungen in Flieden, Neuhof und Hünfeld waren etwa 1.000 Menschen in Nahverkehrszügen unterwegs. Nach Marburg kamen rund 20.000 Besucher, davon reisten etwa 500 Karnevalisten per Bahn zum Rosenmontagsumzug an. "Damit die An- und Abreise reibungslos klappt, waren wir im Bahnhof Fulda verstärkt präsent", sagte Polizeioberrat Rainer Paul, stellvertretender Leiter der Bundespolizeiinspektion Kassel.

Die Fuldaer Bahnhofsunterführung, als Querung zur Stadt, war über den ganzen Tag stark ausgelastet und wurde von zirka 25.000 Personen frequentiert.

Zur Ausnüchterung in die Gewahrsamszelle
In der Domstadt musste eine 61-Jährige zur Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle Platz nehmen. Die Frau aus Fulda, die offensichtlich zu stark ins Glas geschaut hatte, fiel den Beamten auf, weil sie mehrfach zu Boden stürzte.

Insgesamt haben unsere Beamten im Bahnhof Fulda zwölf Identitätsfeststellungen vollzogen. Vereinzelt wurden Platzverweise ausgesprochen und Präventionsgespräche geführt. Gegen zwei Karnevalisten hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren wegen Erschleichen von Leistungen eingeleitet. Insgesamt verlief die An- und Abreise über den Bahnhof Fulda friedlich ab. "Danke für Eure Arbeit", sagte Karnevalsprinz Johannes und verlieh Einsatzleiter Rainer Paul, stellvertretend für alle Einsatzkräfte, den diesjährigen Karnevalsorden. +++