"Hessen lebt Respekt"
Innenminister Peter Beuth zeichnet SV Rotenburg aus - Integrativer Sporttag
Fotos: Gerhard Manns
04.02.2018 / ROTENBURG/F. -
Im Rahmen der Kampagne „Hessen lebt Respekt“ hat Innen- und Sportminister Peter Beuth beim integrativen Sportfest in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Rotenburg den SV 1941 Rotenburg e.V. als „Ort des Respekts“ ausgezeichnet.
Die Verleihung der Auszeichnung nahm der Innenminister im Rahmen eines integrativen Sportfestes wahr. Der Sportverein wurde mit der Auszeichnung damit in den Kreis von insgesamt 26 Modellvorhaben und Projekten aufgenommen, die sich in Hessen besonders um das respektvolle Miteinander in ihrem Umfeld verdient gemacht haben.
Vielfältige sportliche Showevents fanden statt, die von den vielen Zuschauern aus Rotenburgs und Umgebung mit viel Beifall belohnt wurden. Unter anderem beteiligt sind die Jazz-Dancer, Basket- und Volleyballer der TG Rotenburg sowie die Kinderturngruppe der TG Lispenhausen. Wer wollte, konnte sich an einer Trainingseinheit in Karate mit Wael Shueb, einem Mitglied des Internationalen Flüchtlingsteams bei Olympia 2020 in Tokio beteiligen. Sportlicher Höhepunkt der Veranstaltung war das Fußballspiel der Hessischen Landtagself gegen eine interkulturelle Auswahlmannschaft von Geflüchteten der Rotenburger Erstaufnahmeeinrichtung. Verstärkt wurde die Landtagself mit der ehemaligen DFB-Nationalspielerin und Fußballweltmeisterin Kerstin Garefrekes, die Bundesligaspielerin Meike Weber (1. FFC Frankfurt) sowie den ehemaligen Bundesligatrainer von Borussia Mönchengladbach, André Schubert. Das Spiel endete mit 7:3 für die Mannschaft der Erstaufnahmeeinrichtung.
Der ehemalige HR-Sportmoderator Werner Damm führte sehr professionell durch das Programm.
Bei dieser Veranstaltung mit dabei war auch die Fußball-Legende Dragoslav Stepanovic (Stepi, Lebbe geht weiter) und die Landtagself. Der ehemalige Fußballprofi Jimmy Hartwig, die Fußballerinnen Kerstin Garefrekes, Laura Störzel, Meike Weber und auch die ehemalige Spitzenfußallspielerin Nia Künzer waren gekommen. Der ehemalige Bundesligatrainer von Borussia Mönchengladbach André Schubert, der Karateka und Kickboxer Ernes Erko Kalac, ehemals Integrationsbotschafter des DOSB und Wael Shueb, Mitglied des Internationalen Flüchtlingsteams bei Olympia 2020 in Tokio waren der Einladung gefolgt.
Hintergrund:
Seit dem „Jahr des Respekts“ 2017 wirbt die Landesregierung für Toleranz und Hilfsbereitschaft im Alltag, Rücksichtnahme im Verkehr, Fairness im Sport, Respekt in den sozialen Medien, vor Polizei, Rettungskräften und Ehrenamtlichen sowie bei der Integration von Flüchtlingen. Mit der Kampagne soll dem immer rauer werdenden Klima in der Gesellschaft eine klare Haltung entgegensetzt und für Werte wie Rücksichtnahme, Toleranz und Achtung im Umgang miteinander geworben werden. (Gerhard Manns / pm) +++