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Luchse Lauterbach - EG Diez-Limburg 3:7

Kleiner Kader, große Moral: den Luchsen gehen die Kräfte aus

Lobte die Moral der Luchse: Coach Thomas von Euw.
Archivfoto: Jonas Wenzel

22.01.2018 / EISHOCKEY - Die Stirn geboten, aber nicht belohnt worden: Am Sonntagabend verloren die Luchse Lauterbach ihr Heimspiel gegen Tabellenführer EG Diez-Limburg mit 3:7 (3:3, 0:1, 0:3) und mussten nach dem Sieg am Freitag eine Niederlage einstecken. Allerdings hielt der Regionalligist über weite Strecken des Spiels wacker dagegen.


Denn die ohnehin von Verletzungen geplagten Luchse spielten gegen die von Ex-Trainer Arno Lörsch trainierten "Rockets" mit lediglich elf Feldspielern plus zwei Goalies. "Wir haben am Freitag jede Menge Energie gelassen und am Ende hat uns einfach die Kraft gefehlt", sagte Coach Thomas von Euw über die Pleite gegen den Ligaprimus, der früh mit 3:0 in Führung zog.

Doch die Hausherren antworteten und stellten bis zur ersten Drittelpause auf ein 3:3-Unentschieden. "Die Jungs haben toll gekämpft", lobte von Euw seine Mannen. Die hätten sogar mit einer Führung ins Schlussdrittel gehen können, doch bei den Großchancen von Robert Sokol oder Jan Hammerbauer fehlte das nötige Glück und die Präzision. "Wir können trotzdem erhobenen Hauptes aus der Partie gehen", meinte von Euw.

Die Gäste stellten mit drei Treffern im letzten Drittel auf den Endstand von 7:3 und siegten verdient, aber vielleicht um zwei Tore zu hoch. Denn die letzten Treffer waren "empty-net-goals", weil Thomas von Euw seinen Goalie Lars Bernhofen zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers austauschte. Die gezeigte Leistung aber stimmt die Luchse aber weiter positiv, den anvisierten achten Platz zu erreichen. Zumal von Euw mit der Rückkehr von manch verletztem Spieler rechnet. (the)


DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

Tore: 0:1 Kevin Schophuis (1.), 0:2 Philipp Maier (4.), 0:3 Matthew Fischer (8.), 1:3 Jan Hammerbauer (8.), 2:3 Benjamin Schulz (9.), 3:3 Robert Sokol (19.), 3:4 Joseph Robert Davies (36.), 3:5 Nikolai Varianov (55.), 3:6 Florian Flemming (59.), 3:7 Philipp Maier (59.). +++

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