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Hammer Eisbären - Luchse Lauterbach 5:8

Irres zweites Drittel: Neuzugang Robert Sokol führt Luchse zum Sieg

Besorgte den Ausgleich und die Führung: Luchse-Kapitän Daniel Schindler.
Archivfoto: Jonas Wenzel

20.01.2018 / EISHOCKEY - Spektakel in Hamm: Die Luchse Lauterbach haben einen wichtigen Sieg in der Regionalliga eingefahren - und was für einen. Am Freitagabend siegten die Mannen von Thomas von Euw mit 8:5 (1:4, 6:0, 1:1), drehten einen Rückstand und hatten in Neuzugang Robert Sokol ihren überragenden Mann, der die Vogelsberger im Alleingang zum Sieg schoss.


Denn der US-Boy, der erst kürzlich nach Lauterbach kam, steuerte vier der acht Treffer zum Auswärtssieg bei und legte zwei weitere auf. Dass die Luchse aber mit drei Zählern aus Westfalen in den Vogelsberg fahren würden, danach sah es nach den ersten 20 Minuten nicht aus. Nach dem ersten Drittel leuchtete ein 4:1 für die Hausherren auf der Anzeigetafel auf. "Das war auch verdient, aber vielleicht zu hoch", sagte Luchse-Coach Thomas von Euw. Was im zweiten Drittel aber folgen sollte, war schlichtweg der Wahnsinn.

Mit sechs eigenen Treffern und ohne Gegentor stellen die Gäste auf 7:4. Irre: Daniel Schindler, Sokol und Benjamin Schulz netzten in fünf Minuten viermal ein! "Es lief einfach richtig gut und wir haben Hamm überrumpelt. Sie waren beinahe wie paralysiert. Wir haben absolut verdient gewonnen", so von Euw weiter. Die Luchse überrollten im zweiten Drittel förmlich ihren Gegner und hatten ihn bis zur zweiten Pause zermürbt. Denn im Schlussdrittel passierte nicht mehr viel. Sowohl die Luchse, natürlich in Person von Sokol, und die Hausherren trafen noch einmal zum 8:5-Endstand.

Nachdem unter der Woche der Wechsel von Eigengewächs Emanuel Grund nach Diez-Limburg vor allem in den sozialen Medien für Verstimmung gesorgt hatte, gaben die Luchse am Freitagabend auf dem Eis die passende Antwort und haben im Rennen um Play-Off-Platz acht alles in eigenen Händen. Pikant: Am Sonntag (18 Uhr) kommen die "Rockets" erneut in den Vogelsberg - mit jeder Menge Ex-Lauterbachern im Gepäck. (the)


DIE STATISTIK ZUM SPIEL:


Tore: 1:0 Martin Benes (1.), 1:1 Benjamin Schulz (3.), 2:1 Robin Loecke (9.), 3:1 Michal Spacek (15.), 4:1 Robin Loecke (15.), 4:2 Robert Sokol (24.), 4:3 Robert Sokol (26.), 4:4 Daniel Schindler (30.), 4:5 Daniel Schindler (30.), 4:6 Rober Sokol (31.), 4:7 Benjamin Schulz (35.), 4:8 Robert Sokol (54.), 5:8 Martin Benes (55.).

Zuschauer: 300. +++

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