Übersicht 11. Spieltag
TTBL: Mühlhausen setzt irre Serie fort - Fulda-Maberzell auf Platz 5
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15.01.2018 / TISCHTENNIS -
Der Post SV Mühlhausen bleibt am heimischen Kristanplatz weiter unbezwingbar und gewinnt am 11. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) auch das fünfte echte Heimspiel in Folge mit 3:0. Saarbrücken gewinnt ebenfalls klar, Bremen erst nach Anlaufschwierigkeiten, Fulda muss kämpfen. Das Topspiel in Düsseldorf wird zum Krimi …
Es bleibt dabei: Am heimischen Kristanplatz ist der Post SV Mühlhausen eine Macht. Nach vier glatten 3:0-Erfolgen im alten Jahr gewann die Mannschaft von Trainer Erik Schreyer am 11. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) auch zum Start ins neue Jahr ohne Spielverlust. Leidtragende Mannschaft an diesem Sonntagnachmittag war der TTC Schwalbe Bergneustadt, für den die Talfahrt damit weitergeht. Nach dem klaren Erfolg durch Daniel Habesohn gegen Alvaro Robles konnten Benedikt Duda und Kamal Achanta ihre Partien zwar offener gestalten, die klare Auswärtspleite jedoch nicht verhindern. „Mühlhausen hat sehr aggressiv gespielt und uns am Ende einfach überrannt“, musste Duda eingestehen. Post-SV-Spitzenspieler Ovidiu Ionescu schraubt sein persönliches Konto damit auf eine beeindruckende Bilanz von 12:3 und bleibt bester Spieler der Liga, Mühlhausen weiter ein heißer Play-off-Kandidat. „Die Weihnachtspause hat uns gutgetan“, so Schreyer. „Man hat gemerkt, dass die Mannschaft von Anfang an den Sieg wollte und bis in die Haarspitzen motiviert war.“
Ebenso klar wie in Thüringen war die Angelegenheit auch im Saarland. Dort gewann der 1. FC Saarbrücken TT sein Heimspiel gegen Aufsteiger TSV Bad Königshofen mit 3:0. Für die Gäste aus Unterfranken stand erstmals seit November Eigengewächs Kilian Ort am Tisch und ging in Abwesenheit seines japanischen Teamkollegen Mizuki Oikawa gleich als Nummer eins ins Rennen. Gegen den wiedergenesenen Bojan Tokic, der beim Liebherr Pokal-Finale in Neu-Ulm noch gefehlt hatte, verlor der 21-Jährige allerdings die zweite Partie des Nachmittags nach gutem Auftakt klar. Zuvor hatte bereits der Slowene Darko Jorgic das Nachsehen gehabt und in seinem nach Bekanntgabe seines Wechsels ins Saarland ersten Spiel gegen seinen neuen Arbeitgeber gegen Patrick Franziska verloren – allerdings Grippe-geschwächt. Für den dritten Punkt der Gastgeber sorgte schließlich Patrick Baum gegen Filip Zeljko. „Wir wussten, dass wir von Anfang an Gas geben müssen, da Bad Königshofen auch ohne Oikawa eine starke Mannschaft hat“, so Franziska. „Deshalb sind wir froh über diesen wichtigen Sieg im Kampf um die Play-offs.“
Karlsson Matchwinner in Düsseldorf
Zuversichtlich kann nach dem 11. Spieltag auch der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell sein, der an Ochsenhausen vorbeizieht. Was letztlich über drei Stunden dauerte, hätte allerdings schon deutlich schneller feststehen können. Doch der ersatzgeschwächte ASV Grünwettersbach, der neben Masataka Morizono auch auf den weiterhin verletzten Ricardo Walther verzichten musste, wehrte sich nach einem 0:2-Rückstand nach Kräften und bewies große Moral. Jonathan Groth und Ruwen Filus hatten die Gäste zunächst in Führung gebracht. Wang Xi war nach der Pause auf dem besten Weg zum 3:0, ehe Samuel Walker die Partie drehte und so ein weiteres Einzel erzwang. „Sam hat unglaublich gespielt“, lobte Ersatzmann Jan Zibrat. „Er hat wie die gesamte Mannschaft heute alles gegeben.“ Nicht genug allerdings. Doch was Dang Qiu und Filus den Zuschauern im letzten Einzel noch einmal boten, war großer Sport – nur ohne Happy End für die Gastgeber. Dabei hatte Qiu Matchbälle, ehe er sich dem deutlich erfahreneren Filus in der Verlängerung des fünften Durchgangs geschlagen geben musste. „Ich bin froh, dass ich heute nach einer persönlichen Schwächephase solch zwei knappe Spiele gewinnen konnte“, freute sich Filus. „Und für die Mannschaft ist es wichtig, wieder den Anschluss nach oben gefunden zu haben.“
Der 11. Spieltag in der Übersicht
Post SV Mühlhausen – TTC Schwalbe Bergneustadt 3:0
Daniel Habesohn – Alvaro Robles 3:0 (12:10, 11:4, 11:5)
Ovidiu Ionescu – Benedikt Duda 3:1 (11:3, 10:12, 11:9, 11:8)
Lubomir Jancarik – Kamal Achanta 3:1 (13:11, 11:13, 11:8, 11:7)
1. FC Saarbrücken TT – TSV Bad Königshofen 3:0
Patrick Franziska – Darko Jorgic 3:1 (4:11, 11:4, 11:9, 12:10)
Bojan Tokic – Kilian Ort 3:1 (5:11, 11:6, 11:8, 11:3)
Patrick Baum – Filip Zeljko 3:1 (11:6, 12:14, 11:6, 11:5)
SV Werder Bremen – TTC Zugbrücke Grenzau 3:1
Omar Assar – Constantin Cioti 1:3 (7:11, 6:11, 11:6, 9:11)
Hunor Szöcs – Kirill Gerassimenko 3:2 (14:12, 4:11, 11:5, 11:13, 11:4)
Florent Lambiet – Jörg Schlichter 3:0 (11:7, 11:3, 11:4)
Omar Assar – Kirill Gerassimenko 3:0 (11:4, 11:8, 11:3)
Borussia Düsseldorf – TTF Liebherr Ochsenhausen 3:2
Anton Källberg – Hugo Calderano 0:3 (4:11, 11:13, 7:11)
Kristian Karlsson – Joao Geraldo 3:1 (11:2, 11:7, 9:11, 11:6)
Stefan Fegerl – Jakub Dyjas 1:3 (10:12, 10:12, 14:12, 7:11)
Anton Källberg – Joao Geraldo 3:0 (11:7, 11:2, 11:4)
Kristian Karlsson – Hugo Calderano 3:2 (9:11, 7:11, 14:12, 11:8, 12:10)
ASV Grünwettersbach – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 1:3
Dang Qiu – Jonathan Groth 1:3 (11:9, 6:11, 7:11, 5:11)
Jan Zibrat – Ruwen Filus 2:3 (7:11, 13:11, 11:8, 5:11, 11:13)
Samuel Walker – Wang Xi 3:2 (6:11, 10:12, 11:8, 11:9, 11:9)
Dang Qiu – Ruwen Filus 2:3 (11:8, 9:11, 8:11, 11:5, 12:14) +++