Luchse Lauterbach - Neuwied 5:7
Luchse Lauterbach bieten Bären aus Neuwied vergeblich die Stirn
Archivfoto: Jonas Wenzel
06.01.2018 / EISHOCKEY -
Die Bären wankten, aber sie fielen nicht: Am Freitagabend hatte Regionalligist Luchse Lauterbach den Favoriten aus Neuwied lange Zeit geärgert und Paroli geboten, nach 60 Minuten aber stand eine 5:7 (3:3, 1:3, 1:1)-Niederlage auf der Anzeigetafel im Luchsbau. Das Schlusslicht aus dem Vogelsberg begann das neue Jahr, wie das alte aufhörte: mit einer Pleite.
Denn kurz vor Weihnachten kassierten die Schützlinge von Thomas von Euw noch eine 3:8-Schlappe in Ratingen. Wesentlich besser machten es die Luchse nun im ersten Spiel des neuen Jahres. Zu Gast war der Tabellendritte aus Neuwied und die Vogelsberger boten über beinahe die gesamte Spieldauer den Bären die Stirn. "Wir hätten Punkte verdient gehabt", sagte von Euw und sprach von einer unglücklichen Niederlage.
Zum einen, weil die Hausherren teils zu einfache Gegentore hinnehmen mussten und zum anderen, weil den Luchsen zwei Treffer durch Daniel Schindler und Jan Hammerbauer aberkannt bekommen hätten. "Das wäre die 4:3-Führung und der 6:6-Ausgleich gewesen", haderte von Euw. Zudem vergab Neuzugang Robert Sokol, der ein starkes Debüt feierte, beim Stand 5:6 einen Penalty.
"Wir haben eine wirklich gute Leistung gezeigt und bewiesen, dass wir auch gegen gute Gegner mithalten können", führte der Luchse-Coach aus. Dass die Bären, bei denen der kürzlich von den Luchsen gegangene Carsten Hohmann mitspielte, letztlich als Sieger das Eis verließen, lag vor allem am zweiten Drittel. Denn das ging mit 3:1 an die Gäste, deren kleiner Vorteil bis zum Ende halten sollte.
DIE STATISTIK ZUM SPIEL:
Tore: 0:1 Deion Peter Kore Müller (4.), 1:1 Daniel Schindler (4.), 2:1 Robert Sokol (11.), 2:2 Martin Brabec (13.), 3:2 Benjamin Schulz (14.), 3:3 Philipp Dieser (16.), 3:4 Michael Jamieson (21.), 4:4 Jan Hammerbauer (30.), 4:5 Wilhelm Hamann (33.), 4:6 Sven Schlicht (34.), 5:6 Knut Apel (43.), 5:7 Michael Jamieson (60.).
Zuschauer: 300. +++