FKG bereit für 2018

100.000 Menschen feiern Foaset: ROMO-Zugordnung stellt Weichen

Der närrische Lindwurm schlängelte sich am Rosenmontag durch die Fuldaer Innenstadt
Foto: Julius Böhm

08.12.2017 / FULDA - Rund 100.000 Narren feierten im Februar 2017 das Brauchtum der Fuldaer Foaset. Bunt kostümiert feuerten sie den närrischen Lindwurm von tausenden Aktiven, der sich quer durch die Fuldaer Innenstadt schlängelte, an. Wetter und Stimmung waren Bombe, das neue Marschsäulen-Konzept ging auf. Auf ein wirklich gelungenes Fastnachtswochenende blickte das Präsidium der Fuldaer Karneval-Gesellschaft (FKG) beim traditionellen Randstaatenstammtisch zurück. Gleichzeitig warfen die Narren einen Blick nach vorne.

Jan-Christoph Frühauf aus dem erweiterten Vorstand und RoMo-Ausschuss der FKG freute sich, dass rund 50 Narren der Einladung gefolgt waren. Neben den Vertretern der Randstaaten waren auch viele Personen des Rechts- und Ordnungsamtes, vom Brand- und Zivilschutz sowie der Polizei im Leipziger Hof vertreten.

"Wir sind mit dem Verlauf des Kinderumzuges und RoMo super zufrieden", zog Frühauf zehn Monate nach dem Fastnachtswochenende Bilanz. Nach dem Sturm und Regen im vergangenen Jahr, hätte das Wetter in diesem Jahr besser nicht sein können. "Wir haben in zwei Tagen rund 100.000 Zuschauer mobilisiert. Da muss man schon sagen: das ist ein unvergleichbares Event in Fulda und wir sind sehr stolz darauf." Die Umzüge mit 5.500 Aktiven liefen fast reibungslos ab, nur selten hätten die Ordnungshüter eingreifen müssen. "Die ganze Durchführung und der Ablauf haben sich deutlich verbessert", freute sich Frühauf. Obwohl wieder rund 250 Zugnummern teilgenommen haben, hat der RoMo-Ausschuss durch bessere Planungen und den Appell an die Teilnehmer, die Marschsäulen nicht abreißen zu lassen, die Dauer des Umzuges verkürzen können.

Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für den RoMo 2018, der rund zwei Wochen früher (am 12. Februar) stattfindet, auf Hochtouren. Neuerungen gibt es keine. "Der Zug ist in diese Kampagne wieder früher, deswegen müssen wir schauen, dass die Durchführung zügig vonstattengeht. Es sollte darauf geachtet werden, dass es keine Zugabrisse gibt und schnell aufgeschlossen wird", so Frühauf. Immerhin werde es im nächsten Jahr wieder früher Dunkel.

Einen großen Bestandteil des Randstaatenstammtisches hatte die neue Zugordnung. "Die Sicherheitsauflagen werden jedes Jahr höher, der Umfang nimmt stetig zu. Wir wollen das Brauchtum der Foaset auch noch in vielen Jahren so sicher und fröhlich durchführen wie bisher", erklärte Frühauf. Aus diesem Grund habe sich der RoMo-Ausschuss mit dem Recht- und Ordnungsamt sowie der Polizei zusammengesetzt und die Teilnahmebedingungen weiter aufgestellt. Wer sich ab sofort für den RoMo anmeldet, stimmt den neuen Vorgaben zu. "Es gibt nichts Neues. Die Regelungen wurden einfach nur ausführlich niedergeschrieben und wir haben uns juristisch und polizeilich abgesichert."

Gleichzeitig rief der RoMo-Ausschuss dazu auf, Werbung für den Umzug zu machen. Denn die FKG ist bereit für neue Gruppen und Motivwagen. "Bunte Kostüme und Motivwagen sind gerne gesehen. Egal ob mit karikaturistischen und kritischen Themen, egal ob regional, weltpolitisch oder einfach lustig: Wir freuen uns auf die Anmeldungen", sagt Frühauf. Bis zum 21. Januar nimmt die FKG Anmeldungen für das Großereignis entgegen. Fastnachtsliebhaber, die zwar nicht am Umzug teilnehmen wollen, die Foaset trotzdem unterstützen wollen, können an die FKG spenden. Für 55,55 Euro wird auch in dieser Kampagne der neue RoMo-Orden verliehen. (jul) +++