Kobras Dinslaken - Luchse Lauterbach 4:2
Luchse verlieren Kellerduell und bleiben Schlusslicht
Archivfoto: Carina Jirsch
27.11.2017 / EISHOCKEY -
Und die nächste Pleite für Regionalligist Luchse Lauterbach: Am Sonntagabend verloren die Mannen von Trainer Thomas von Euw das so wichtige Spiel bei den Kobras aus Dinslaken. Im Duell des Vorletzten gegen den Letzten behielten die Hausherren mit 4:2 (0:0, 3:2, 1:0) die Oberhand und distanzierten die Vogelsberger auf sechs Punkte.
"Wir haben derzeit einfach Ausfälle, die wir nicht kompensieren können", sagt Luchse-Coach Thomas von Euw über die Begegnung in Dinslaken. Am Ende habe einfach die Kraft gefehlt, um bei den Kobras etwas Zählbares mitnehmen zu können. Denn einmal mehr traten die Vogelsberger ersatzgeschwächt an und schickten gerade einmal elf Spieler auf das Eis. "Nach dem intensiven Spiel am Freitag war mehr nicht drin", resümierte von Euw und sprach von einem offenen, aber keinem hochklassigen Spiel.
Der Knackpunkt der Partie sei das 3:2 durch Dinslakens Philipp Heffler wenige Sekunden vor der zweiten Drittelpause gewesen. Michal Plichta setzte in der Schlussphase noch das 4:2 hinterher, nachdem die Gäste das Spiel zuvor ausgeglichen gestalten konnten. Doch mit zunehmender Spieldauer machten sich die Ausfälle von Benni Schulz, Jens Feuerfeil, Emanuel Grund und Neuzugang Jan Hammerbauer bemerkbar.
Mit sieben Zählern zieren die Luchse weiterhin das Ende der Tabelle, unruhig werde man im Luchsbau aber nicht. "Natürlich wird der Druck nicht weniger", gibt Thomas von Euw zu, "aber wir haben drei Spiele weniger als Dinslaken." Um aus dem Keller der Regionalliga zu kommen, bräuchten die Luchse vor allem eines: einen kompletten Kader, frei von Verletzungen. (the)
Tore: 1:0 Stefan Dreyer (24.), 1:1 Michal Zizka (26.), 2:1 Mark Alexander Essery (30.), 2:2 Marko Sakic (31.), 3:2 Philipp Heffler (40.), 4:2 Michal Plichta (50.). +++