Nach zahlreichen Ausfällen
Trainer befürchten Absagen - Atzler: "Vielleicht traut sich jemand anzupfeifen"
Archivbilder: Jonas Wenzel
10.11.2017 / FUSSBALL -
Viele Partien fielen auf Grund der Witterung am letzten Wochenende aus, so auch in der Gruppenliga Fulda. Während am Samstag noch der geregelte Spielbetrieb stattfand, fiel am Sonntag bis auf das Spiel zwischen dem SV Müs und dem SVA Bad Hersfeld alles Spiele „ins Wasser“. So hofft zum Beispiel der SV Großenlüder endlich wieder zu spielen. Gezittert wird aber, wie immer, bis zum Schluss, ob der Schiedsrichter nun anpfeift oder nicht. Denn auch dieses Wochenende stehen die Zeichen nicht auf Sonnenschein.
SG Schlüchtern/Elm – SV Müs (Samstag, 16 Uhr)
„Dass wir gegen Asbach nicht gewonnen haben, müssen wir uns selber ankreiden“, erklärt Marc Friedel, Spielertrainer des SV Müs und weist darauf hin, dass der SVA im letzten Aufeinandertreffen mit der ersten Chance in der 87. Minute ausgeglichen hatte. Dennoch stehen die Germanen für einen Aufsteiger gut da. Dies haben sie den letzten drei Spielen zu verdanken. Sieben Punkte wurden eingefahren und am Wochenende solle es weitergehen, so Friedel. Mit 18 Punkten stehen sie auf dem zehnten Platz der Gruppenliga-Tabelle. Doch der TSV Rothemann und der TSV Bachrain stehen mit ebenfalls 18 Punkten in Lauerstellung.
Die Schlüchterner erwartet Trainer Friedel folgendermaßen: „Euphorisch, kampfstark und willig, dass Spiel zu gewinnen.“ Zudem habe man in Schlüchtern, durch den Trainerwechsel und daraus folgenden Sieg in Kerzell, Aufwind bekommen. Zudem kann der Gastgeber am Wochenende auch anders Gefährlich werden. „Starke Spieler wie Mladen Puric, Bünjamyin Mat und Nikola Kostadinov hat die SG auch im Kader“, so der Spielertrainer der Germanen.
SV Teutonia Großenlüder – FSV Thalau (Sonntag, 14:45 Uhr)
Doch auch der Spitzenreiter geriet in den letzten vier Wochen des öfteren ins Straucheln. Gegen die SG Aulatal und den TSV Rothemann konnte man nur einen Punkt holen und auch gegen den SVA Bad Hersfeld, die SG Ehrenberg und Schlusslicht Eiterfeld musste man bis zum Ende, um die drei Punkte bangen: „Da zeigt Thalau am Ende wieder seine Klasse.“ Doch auch die Teutonia steht nicht schlecht da und will weiterhin, „im Konzert der Großen“, mitspielen erklärt Atzler. Denn trotz drei Spielen weniger, als die auf Platz vier liegende Viktoria aus Bronnzell, stehen die Teutonen mit 28 Punkten und Platz fünf, mehr als gut da. Trotzdem wünscht sich Frank Atzler nur eins: "Vielleicht traut sich jemand unser Spiel anzupfeifen."
SG Viktoria Bronnzell – TSV Rothemann (Sonntag, 14:45 Uhr)
„Es wird definitiv nicht einfach“, erklärte Dresel, der sich mit seiner Mannschaft bis auf den vierten Platz der Gruppenliga vorgeschlichen hat. „Wir müssen trotz allem hellwach sein. Rothemann wird auf Konter lauern“, so Dresel und spielt damit auf Marc Röhrig und Arpad Palfi an, die gemeinsam 15 Tore in der bisherigen Saison erzielen konnten. (Felix Bodes/ Franziska Vogt) +++