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Nach zahlreichen Ausfällen

Trainer befürchten Absagen - Atzler: "Vielleicht traut sich jemand anzupfeifen"

Müs Spielertrainer Marc Friedel klatscht mit Sebastian Eichenauer ein. Das Hinspiel gegen die SG Schlüchtern/Elm gewannen sie mit 2:1
Archivbilder: Jonas Wenzel

10.11.2017 / FUSSBALL - Viele Partien fielen auf Grund der Witterung am letzten Wochenende aus, so auch in der Gruppenliga Fulda. Während am Samstag noch der geregelte Spielbetrieb stattfand, fiel am Sonntag bis auf das Spiel zwischen dem SV Müs und dem SVA Bad Hersfeld alles Spiele „ins Wasser“. So hofft zum Beispiel der SV Großenlüder endlich wieder zu spielen. Gezittert wird aber, wie immer, bis zum Schluss, ob der Schiedsrichter nun anpfeift oder nicht. Denn auch dieses Wochenende stehen die Zeichen nicht auf Sonnenschein. 

SG Schlüchtern/Elm – SV Müs (Samstag, 16 Uhr)


„Dass wir gegen Asbach nicht gewonnen haben, müssen wir uns selber ankreiden“, erklärt Marc Friedel, Spielertrainer des SV Müs und weist darauf hin, dass der SVA im letzten Aufeinandertreffen mit der ersten Chance in der 87. Minute ausgeglichen hatte. Dennoch stehen die Germanen für einen Aufsteiger gut da. Dies haben sie den letzten drei Spielen zu verdanken. Sieben Punkte wurden eingefahren und am Wochenende solle es weitergehen, so Friedel. Mit 18 Punkten stehen sie auf dem zehnten Platz der Gruppenliga-Tabelle. Doch der TSV Rothemann und der TSV Bachrain stehen mit ebenfalls 18 Punkten in Lauerstellung.

Die Schlüchterner erwartet Trainer Friedel folgendermaßen: „Euphorisch, kampfstark und willig, dass Spiel zu gewinnen.“ Zudem habe man in Schlüchtern, durch den Trainerwechsel und daraus folgenden Sieg in Kerzell, Aufwind bekommen. Zudem kann der Gastgeber am Wochenende auch anders Gefährlich werden. „Starke Spieler wie Mladen Puric, Bünjamyin Mat und Nikola Kostadinov hat die SG auch im Kader“, so der Spielertrainer der Germanen.

Vollständig kann der SVM am Wochenende nicht anreisen. Trainer Friedel muss auf die Langzeitverletzten Tobias Hammerl, Julian Keller und Konstantin Gerk verzichten. Durch den im letzten Spiel verletzten Sebastian Eichenauer (Knöchelabsplitterung im Fuß) vergrößerte sich das Lazarett weiter. „Das soll uns aber nicht davon abhalten oder hindern unsere Serie auszubauen“, meinte Friedel und fügte an, dass die Germania am Samstag nach dem Spiel, im Falle eines Sieges, mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen in der Tabelle weiter nach vorne schreiten könne.

SV Teutonia Großenlüder – FSV Thalau (Sonntag, 14:45 Uhr)

Ihr letztes Spiel bestritt die Teutonia aus Großenlüder am 28.10 gegen den TSV Rothemann, welches die Atzler-Elf mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Der nächste Gegner, nämlich der FSV Thalau, grüßt derweil von der Tabellenspitze und ist, ganz im Gegensatz zur Teutonia, „voll im Rhythmus“. „Wir haben jetzt eine zweiwöchige Pause hinter uns und hoffen, dass wir am Sonntag endlich wieder spielen können“, so Teutonen-Coach Frank Atzler und redet nicht lange um den heißen Brei herum, wenn es um die Favoritenrolle in dem Spiel geht: „Thalau ist in diesem Spiel natürlich die Übermannschaft, aber wir wollen versuchen den Favoriten zu ärgern.“

Doch auch der Spitzenreiter geriet in den letzten vier Wochen des öfteren ins Straucheln. Gegen die SG Aulatal und den TSV Rothemann konnte man nur einen Punkt holen und auch gegen den SVA Bad Hersfeld, die SG Ehrenberg und Schlusslicht Eiterfeld musste man bis zum Ende, um die drei Punkte bangen: „Da zeigt Thalau am Ende wieder seine Klasse.“ Doch auch die Teutonia steht nicht schlecht da und will weiterhin, „im Konzert der Großen“, mitspielen erklärt Atzler. Denn trotz drei Spielen weniger, als die auf Platz vier liegende Viktoria aus Bronnzell, stehen die Teutonen mit 28 Punkten und Platz fünf, mehr als gut da. Trotzdem wünscht sich Frank Atzler nur eins: "Vielleicht traut sich jemand unser Spiel anzupfeifen." 

SG Viktoria Bronnzell – TSV Rothemann (Sonntag, 14:45 Uhr)

Es war der vierte Spieltag der neuen Gruppenliga-Saison und die zweite Niederlage für Viktoria Bronnzell. Für den Gast, nämlich den TSV Rothemann, waren es die ersten drei Punkte und somit der erste Sieg in der neuen Runde. 1:4 verlor die Mannschaft von Stefan Dresel damals in der heimischen Heppeau, dreimal traf Marc Röhrig für den TSV Rothemann. „Wir wollen uns auf jeden Fall für die Niederlage im Hinspiel revanchieren“, so Dresel, der besonders die neu gefundene Disziplin der Rothemänner lobt, welche sie, dank ihrem neuen Trainer Sebastian Vollmar, gefunden haben.

„Es wird definitiv nicht einfach“, erklärte Dresel, der sich mit seiner Mannschaft bis auf den vierten Platz der Gruppenliga vorgeschlichen hat. „Wir müssen trotz allem hellwach sein. Rothemann wird auf Konter lauern“, so Dresel und spielt damit auf Marc Röhrig und Arpad Palfi an, die gemeinsam 15 Tore in der bisherigen Saison erzielen konnten. (Felix Bodes/ Franziska Vogt) +++

Nach zwei Wochen Zwangspause: Fabian Lehmann und seine Teutonen stehen wieder auf dem Platz

Erzielte bereits zehn Tore in der laufenden Saison: Rothemann Marc Röhrig

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