SVN in der Pflicht
Sprudelkicker wollen Aufwärtstrend fortsetzen - Neuhof gegen den Letzten
Archivfoto: Carina Jirsch
09.11.2017 / FUSSBALL -
Einsatz für die Fußball-Verbandsligisten der Region. Vor allem für die Kellerkinder SV Neuhof und SG Bad Soden stehen wichtige Duelle auf dem Spielplan. Während der SVN gegen das abgeschlagene Schlusslicht Mengsberg spielt, müssen die Sprudelkicker gegen den ehemaligen Hessenligisten aus Schwalmstadt antreten.
SV Neuhof – TSV Mengsberg (Sonntag, 14:30 Uhr)
„Einen sogenannten Pflichtsieg gibt es in Verbandsliga Nord nicht“, meint Alexander Bär, Abteilungsleiter des SV Neuhof. Jeder könne jeden schlagen, fügt er an. Das Hinspiel konnten die Neuhofer gegen den kommenden Gegner aus Mengsberg mit 5:1 gewinnen. Trotzdem betont Bär: „Man darf die Gegner auf keinen Fall unterschätzen, mit Dorfschäfer kommt ein super Spieler zurück“, sagt Bär Respekt zollend. Dorfschäfer hatte in den zehn Spielen vor seiner Verletzung fünf Tore geschossen und sei ein Spieler, der vor allem über seine Schnelligkeit komme, so Bär. Zu der Tabellensituation sagt der Abteilungsleiter: „Der Mannschaft muss klar sein, dass wir mitten im Abstiegskampf stecken.“
„Nichtsdestotrotz müssen wir gegen Mengsberg gewinnen und in Zukunft auch mal ein Unentschieden mit nach Hause nehmen“, gibt Bär die Marschroute vor. Bis jetzt habe es nur zweimal geklappt und liege daran, dass zu viele individuelle Fehler gemacht werden, erklärt der Abteilungsleiter und verweist damit auf die wenigen Punkte der Neuhofer. Wenn der SV Neuhof dies, auch in den nächsten Spielen, nicht umsetze, müsse man darüber nachdenken, ob das Personal das richtige für den Sportverein ist.
Vollständig, bis auf die Dauerverletzten Idrissi, Kohlhepp und Alagic, kann die SG Bad Soden den Tabellenzehnten 1. FC Schwalmstadt empfangen. „Ich erwarte einen sehr tief stehenden Gegner, der vor allem über Kapitän Herpe sehr gefährlich werden kann“, so Anton Römmich, der Trainer der Sprudelkicker. Auch den 20-jährigen Leon Lindenthal, der in 13 Spielen neunmal traf sollte man nicht außer Acht lassen.
Mit der Ausbeute seiner ersten drei Spielen als Trainer ist Römmich mehr als zufrieden: „Die vier Punkte hätte ich sofort unterschrieben, als feststand, dass ich Trainer werden“, teilt er mit. Es sei nun sehr wichtig, selbstbewusst ins Spiel zu gehen, „denn eine mehr als zufriedene Leistung liegt hinter der Mannschaft.“ In zwei der drei Spielen unter seiner Regie punkteten die Sprudelkicker gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel.
Die Leistung müsse in diesem Jahr aber durchgezogen werden und Woche für Woche abrufbereit sein, denn Bad Soden wolle die Abstiegsplätze verlassen, so Römmich. Es brauche eine gute Ausgangslage für die SG, da eine gute Rückrunde geplant sei, fügt er an. (Felix Bodes) +++