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Rückspiel die Zweite

Hosenfeld und Bronnzell wollen Revanche, Bachrain will wieder Punkte sammeln

Bronnzells Trainer Stefan Dresel will das Rückspiel gewinnen
Archivfoto: Carina Jirsch

03.11.2017 / FUSSBALL - Es geht in den Endspurt in der Fußball-Gruppenliga. Schritt für Schritt nähern sich die Mannschaften der wohlverdienten Winterpause. Doch vorher stehen noch wichtige Partien. Während der SV Großenlüder zum Derby nach Hosenfeld reist, möchte die Viktoria aus Bronnzell in der heimischen Heppeau die Niederlage gegen den TSV Künzell wiedergutmachen. Am Geisküppel kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem TSV Bachrain und dem TSV Rothemann. 



SG Viktoria Bronnzell – TSV Künzell (Samstag, 14:30 Uhr)

„Künzell steht zwar einen Platz hinter uns, aber ein Vorteil ist das nicht“, so Stefan Dresel Trainer der Viktoria aus Bronnzell. Zwar haben die Jungs von Tobias Hahner ein Spiel weniger, aber entscheidend sei dies nicht. „Beide Teams befinden sich auf Augenhöhe, die Tagesform wird am Wochenende ausschlaggebend sein“, so Dresel.

Speziell auf den Gegner vorbereiten konnte sich die Dresel-Elf nicht: „Drei Spiele in sieben Tagen, da gilt es gut zu regenerieren und schnellst möglich den Akku aufzuladen.“

Trotz des kräftezerrenden Doppelspieltages sieht Dresel keinen Nachteil bei seiner Mannschaft: „Ich hoffe natürlich auf ein besseres Ende für uns.“ Denn das Hinspiel verloren die Bronnzeller mit 0:2 „An den Tannen“. Ein ähnlich enges Spiel sagt der Bronnzell-Coach auch diesmal voraus: „Wie das Hinspiel wird es eine intensive und enge Partie werden.“

Spvgg. Hosenfeld – SV Großenlüder (Sonntag, 14:30 Uhr)

„Die Jungs hatten Blei in den Knochen, sie wirkten wie gelähmt“, so Wolfgang Bleuel, Vorstandsmitglied der Spvgg. aus Hosenfeld und lässt die Niederlage im Hinspiel Revue passieren. Beim Rückspiel auf dem heimischen Hosenfelder Geläuf, soll nun eine Wiedergutmachung her. Wie im Hinspiel erwartet Bleuel eine Partie mit Derby-Charakter.

„Großenlüder ist für mich eine positive Überraschung dieser Gruppenliga-Spielzeit“, denn der Klassenerhalt konnte in den letzten Jahren meist nur in „letzter Sekunde“ gesichert werden. Ob die Teutonen in derselben Verfassung sein werden wie im Hinspiel, sei dahingestellt. Denn in den letzten beiden Wochen konnte die Mannschaft von Frank Atzler nicht am Liga-Betrieb teilnehmen. Der Grund waren zum einen die Witterungsverhältnisse und der unbespielbare Platz in Großenlüder. Denn in der Nacht vom letzten Sonntag auf Montag waren unbekannte mit ihren PKW’s über das Großenlüderer Grün gefahren.

Im Gegensatz zur Teutonia blieb die Spvgg. In ihrem gewohnten Spielrhythmus. Ein Vorteil für den Aufsteiger? „Für Großenlüder könnte es ein Nachteil sein“, so Bleuel.

Mit einem Sieg würden die Hosenfelder ihre grandiose Hinrunde krönen und die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen: „Unser Ziel ist es die volle Ausbeute aus den beiden Spielen mitzunehmen, die wir noch vor uns haben.“ Denn nächste Woche geht es für die Gajic-Elf zur Helvetia nach Kerzell. Gewinnt man beide Spiele würde man mit 40 Puntken in die verdiente Pause gehen: „Mit Gelassenheit könnten wir dann in die Winterpause gehen.“ 

TSV Bachrain - TSV Rothemann (Sonntag, 14:30 Uhr)

1:1 trennten sich der TSV Bachrain und der TSV Rothemann im Hinspiel. Am Sonntag treffen die beiden Mannschaften auf dem bachrainer Geisküppel wieder aufeinander. Für Francisco Martinez, Trainer der TSV Bachrain kam das 0:0 des TSV Rothemann gegen den FSV Thalau nicht überraschend: „Sie sind nun eingespielter und haben auch eine super Mannschaft für die Gruppenliga.“

Allgemein ist Martinez von der Qualität der Vollmar-Elf überzeugt, „es gilt gegen diese Truppe zu bestehen. Sie haben aus den letzten beiden Spielen vier Punkte geholt und ich denke, dass sie damit einen kleinen Vorteil haben.“ Denn der TSV Bachrain verlor das Derby gegen den TSV Künzell am Dienstag mit 0:2. Trotzdem hat sich die Mannschaft von Francisco Martinez nach ihrem misslungenen Saisonstart bis auf Platz acht zurückgekämpft, der TSV Rothemann steht mit ebenso 18 Punkten auf dem neunten Rang.

„Hätten wir nicht so eine Serie gestartet. Dann würden wir immer noch unten im Keller sitzen und könnten uns mit Eiterfeld die Hand geben“, so Martinez, dessen personelle Sogen sich langsam entspannen.“ Ein Sieg wäre für beide Mannschaften wichtig, „verliert man zwei Spiele ist man wieder unten drin.“ (Felix Bodes) +++



Jubel bei der Teutonia: Das Hinspiel konnten sie für sich entscheiden
Archivbild: Jonas Wenzel

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