Petersberg empfängt Johannesberg
Ist für beide Mannschaften die Zeit in der Verbandsliga zu Ende?
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03.11.2017 / FUSSBALL -
Während die SG Johannesberg auf dem ersten Platz der Verbandsliga steht, sieht es für einen anderen osthessischen Verbandsligisten alles andere als rosig aus. Der RSV Petersberg steckt nach wie vor im Tabellenkeller fest. Am Sonntag (14:30 Uhr) ist der Liga-Primus zum Derby zu Gast im Petersberger Waidesgrund. Und eins, das ist von vornherein klar: die SG Johannesberg hat, im Gegensatz zum RSV, nichts zu verlieren.
Die SG Johannesberg ist auf dem besten Wege den Durchmarsch von der Gruppen- in die Hessenliga zu machen. Zwölf Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen, die bisherige Bilanz der Johannesberger liest sich mehr als gut. Nur elf Mal musste Torwart Mitja Hofacker hinter sich greifen – die beste Defensive der Liga.
Nun, zwei Monate später ist der Abstand zwischen den Mannschaften enorm. „Der Abstand in der Tabelle könnte nicht weiter sein. Im Gegensatz zu uns steht Petersberg mit dem Rücken zur Wand“, so Maikranz über den Gegner, „wir wollen diese Hürde trotzdem Meistern. Wir spielen im Waidesgrund und der RSV wird mit aller Macht gewinnen wollen.“
Denn der RSV Petersberg startete nicht schlecht in die neue Saison. Siege gegen Weidenhausen und Neuhof erregten Aufsehen, ebenso das 1:1 gegen die SG Bad Soden beim Saisonauftakt. Doch die wichtigen Spiele wie gegen Aufsteiger Mengsberg verlor man oder spielte, wie gegen den SV Kaufungen, 1:1-Unentschieden. Für den Klassenerhalt ist das zu wenig. "Wir haben auch weiterhin eine hochmotivierte Truppe", so Trainer Christian Hehrmann. Erst am letzten Dienstag verlor man, trotz 2:0-Führung, mit 2:4 gegen die Reserve von Hessen Kassel. Ein Spiel, dass der RSV für sich entscheiden hätte müssen, denn der KSV ist ein direkter Tabellennachbar.
„Hinter dem RSV Petersberg liegen schwere Wochen. Aber schon im Hinspiel hat man gemerkt, dass Petersberg kämpft“, so Maikranz über das bevorstehende Derby im Waidesgrund. Gelingt der SG Johannesberg ein weiterer Erfolg ist der Herbstmeister dem Durchmarsch wieder einen Schritt näher - der RSV hingegen würde weiterhin Vorletzter der Tabelle bleiben und somit direkt absteigen. "Ich kann versichern, dass wir alles in das Spiel reinlegen werden, Tabellenplätze interessieren mich nicht", so Hehrmann. (Franziska Vogt) +++
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