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Steinbach empfängt Vellmar

Paliatka erwartet "Kampfspiel" und warnt vor Schlusslicht

Steinbachs Spielertrainer Petr Paliatka (links) wird gegen Vellmar wohl auch nur die Zuschauerrolle bleiben
Archivfoto: Bernd Vogt

30.10.2017 / FUSSBALL - Seit vier Spielen ist Hessenigist SV Steinbach ungeschlagen und hat im Kampf um den Klassenerhalt wieder neue Hoffnung. Rechtzeitig zum bedeutenden Heimspiel am Dienstag (15 Uhr) gegen Schlusslicht OSC Vellmar zeigt die Steinbacher Formkurve nach oben und der SVS will am heimischen Mühlengrund weitere wichtige Zähler sammeln. Doch Spielertrainer Petr Paliatka warnt.


"Vellmar ist nicht so schlecht, wie es der Tabellenplatz vermuten lässt. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen", mahnt Paliatka seine Jungs und verlangt volle Konzentration, um im Abstiegskampf fest eingeplante Zähler zu sammeln. Verlieren verboten also? "Ja, das kann man schon so sagen", antwortet Paliatka nach einigem Zögern. Schließlich weiß auch der Steinbacher Spielertrainer um die Wichtigkeit dieser Partie.

Läuft es optimal, kann der SVS auf Rang 13 der Tabelle springen und den Anschluss ans untere Mittelfeld herstellen. Läuft es gegen den letztjährigen Aufsteiger, können die Steinbacher aber auch den vorletzten Rang, den derzeit Rot-Weiss Frankfurt belegt, abrutschen. "Ich erwarte ein Kampfspiel auf einem schwer bespielbaren Platz. Diesen Kampf müssen wir annehmen", fordert Paliatka, der seine Mannen auf einem guten Weg sieht und vor allem Verbesserungen in der Defensive festgestellt habe.

Personell kann Paliatka, der immer noch nicht selbst eingreifen kann, aber wieder auf Petr Kvaca bauen, der gegen Hadamar eine knappe halbe Stunde spielte und vermutlich auch gegen Vellmar spielen wird. Ob Sasa Dimitrijevic wieder eingreifen könne, sei aber noch fraglich. Nichtsdestotrotz möchte der SV Steinbach seinen Aufschwung fortsetzen. Im Abstiegskampf der Hessenliga ist ein Heimsieg über Vellmar aber fast schon Pflicht. (the) +++




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