SV Neuhof - FSV Dörnberg 4:3 (3:3)
Spektakel in Neuhof: Duvnjak lässt SVN jubeln
Archivfoto: Carina Jirsch
23.10.2017 / FUSSBALL -
Verrücktes Spektakel in Neuhof: Am Sonntagnachmittag seigte der gastgebende SVN im Heimspiel gegen Aufsteiger Dörnberg mit 4:3 (3:3). Nach einer vogelwilden ersten Hälfte, in der sechs Treffer fielen, markierte Mateo Duvnjak in der letzten Minute den Siegtreffer und tütete den enorm wichtigen Sieg für den Verbandsligisten ein.
"Im ersten Durchgang waren sämtliche Wege und Tore auf beiden Seiten geöffnet", flachste Neuhofs Sportleiter Alexander Bär nach dem knappen Erfolg über den Aufsteiger, den Mateo Duvnjak in der letzten mit einem kernigen Schuss sicherte. "Wenn man sich die Mannschaften ansieht, dann kommt so ein Ergebnis aber nicht überraschend", führte Bär aus und begründete: "Beide Mannschaften haben in der Defensive ihre Probleme, aber eine Offensive, die Tore schießen kann."
Sechs Stück gab es im ersten Abschnitt zu sehen, drei auf jeder Seite. Radek Görner hätte allerdings schon kurz vor der Pause die Führung besorgen müssen, bugsierte das Leder aber aus sechs Metern über das leere Tor. "Ich kann ihm aber nicht sauer sein, denn er hat ja schon zweimal getroffen bis dahin", so Bär über seinen Spielertrainer, der erst das 1:0 machte und dann zum 2:2 ausglich.
"Es war ein offener Schlagabtausch und Dörnberg hat das gut gemacht. Am Ende war unser Sieg vielleicht glücklich, aber auch verdient", resümierte Bär, der mit seinen Mannen auf Rang zwölf kletterte. "Wir spielen eine schwierige Saison uns sind hinter unseren Erwartungen. Aber so langsam finden wir uns", meinte Bär. Denn nach einem katastrophalen Start hat der SVN nun schon immerhin 16 Zähler auf dem Konto. (the)
SV Neuhof: Andre Ditzel - Kevin Müller, Gyorgi Zarevski, Tomislav Labudovic, Tobias Manns - Sergio Sosa Perez, Jordan Alberto Gomez (90. Kirche Ristevski) - Iven Luca Schmitt (63. Dorian Vranjes), Nikolcho Gorgiev (27. Mateo Duvnjak), Marko Curic - Radek Görner.
Schiedsrichter: Dennis Becher (Karben).
Zuschauer: 50.
Tore: 1:0 Radek Görner (4.), 1:1 Dominik Richter (11.), 1:2 Gyorgi Zarevski (24., Eigentor), 2:2 Radek Görner (36.), 2:3 Florian Müller (40.), 3:3 Marko Curic (41.), 4:3 Mateo Duvnjak (90.). +++