Kanu-Club Fulda geehrt
Heinz-Lindner-Preis für herausragende Inklusionsarbeit
Fotos: Julia Nestle
22.05.2017 / KANUSPORT -
Am vergangenen Wochenende wurden insgesamt zehn hessische Vereine durch den Landessportbund und das Hessische Ministerium für Soziales und Integration für vorbildliche inklusive Arbeit im Verein ausgezeichnet.
In der Kategorie der Vereine bis 500 Mitglieder gewann der Kanu-Club-Fulda den ersten Preis und konnte die Auszeichnung sowie ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro aus den Händen des hessischen Innenministers Peter Beuth und des Staatssekretärs Dr. Wolfgang Dippel in Empfang nehmen.
Prämiert wurde die erstmalige Durchführung eines inklusiven Rahmenrennens anlässlich der traditionellen Wildwasserabfahrtsrennen auf der Fulda. Bereits seit 2005 gibt es im Kanu-Club-Fulda eine Gruppe von Sportlern mit Handicap, die regelmäßig mit Übungsleitern des KCF trainieren und auch an Special-Olympics-Rennen teilnehmen. Die Sportler kommen vom Richthof, antonius – Netzwerk Mensch und der Lebensgemeinschaft Sassen und bilden zusammen mit allen anderen Mitgliedern einen unverzichtbaren Bestandteil der erfolgreichen Vereinsarbeit.
„Wir sind sehr stolz, diese Auszeichnung nunmehr bereits zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte gewonnen zu haben“, freute sich Jörg Zentgraf. Und der Vorsitzende Dr. Norbert Gescher ergänzt: „Dass der Sieger des Heinz-Lindner-Preises wieder aus Fulda kommt, belegt einmal mehr, dass Fulda die inklusivste Stadt Deutschlands ist. Damit sie das bleibt, ist aber auch ein gesellschaftliches Engagement aller erforderlich. Wir sind froh, dass unser lebendiges, jedem offenes Vereinsleben Erfolge nicht nur auf dem Wasser erzielt.“ Die nächsten Auszeichnungen möchte der KCF gleichwohl wieder auf dem Wasser holen, denn ab Donnerstag, den 25.05.2017 finden in Unken, Österreich, die deutschen Meisterschaften in der Wildwasserabfahrt statt und der KCF geht dort mit 20 Starterinnen und Startern ins Rennen. (pm) +++
Foto: Landessportbund Hessen