Der Mann der tausend Stimmen

Rick Kavanian begeistert mit "Offroad" die Zuschauer im Kreuz


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11.03.2017 / FULDA - Nach drei erfolgreichen Bühnenprogrammen ist Rick Kavanian mit seinem Programm „OFFROAD“ am Freitagabend auch in Fulda angekommen. OFFROAD ist Stand-Up Comedy im klassischen Sinne. One man, one microphone and absolutely no action! Rick will zurück zu seinen Wurzeln - nur wo sind die? Armenien, Bukarest, New York oder doch München? Persönlich wie nie, einer Zerreißprobe nahe, geht Rick der Frage nach: wer, wann und warum ausgerechnet er? Bereits nach kürzester Zeit holt das Stimmwunder die verschiedensten Charaktere vor das innere Auge seiner Fans: Dimitri Stoupakis, Kavanians Alter Ego zum Beispiel, ist die ganze Zeit immer wieder mit von der Partie.



Rick Kavanian wuchs bei seinen Eltern, einem armenischen Einwanderer-Paar aus Bukarest und bei seiner Großmutter in München auf. Als er die Zusammenarbeit mit Michael „Bully“ Herbig startete, studierte er noch Politikwissenschaft, Nordamerikanische Kulturgeschichte und Psychologie. Die letzte „Bullyparade“ lief 2002, der Nachfolger „Bully und Rich“ bis 2006. Kavanian löste sich vom übermächtigen Freund und spielt seitdem auf Kabarettbühnen. Worum geht es bei OFFROAD? Das spielt keine Rolle? Warum? Weil "Worum geht es" ständig die Hauptrolle in Deutschland spielt, neben "Roter Faden" und "Wo ist der Sinn des Ganzen?" Rick´s Antwort darauf: „Da müsste ich mal im Lager nachsehen.“

Jenseits des Mainstreams, quasi gegen den Jetstream, verwirklicht Rick endlich seinen Stagedream: er wird intim und spricht über die Dinge, über die er sonst nicht sprechen konnte, weil er ständig von Besserwissern, wie seinen Eltern, Pep Guardiola und den Spastelruther Katzen unterbrochen wurde. Er erzählt von seinen Reisen rund um den Erdball und was dabei alles so schiefgehen kann. Warum man zum Beispiel auf einer Safari nicht die Hütte haben möchte, die am weitesten vom Hauptzelt entfernt ist, oder von Nasenbluten und einem weißen Hai.

Nebenbei bringt er immer wieder kleine Geschichten von seiner Familie auf die Bühne. Beispielsweise erzählt er von seiner Tante, die - nach Aussagen seiner Mutter – ihn als Kind mit dem „bösen Blick“ bedachte, und davon, wie er als 12-Jähriger deswegen Angst hatte, plötzlich ein Mädchen zu werden. Das Publikum bezieht Kavanian immer wieder mit in die Show ein. In Fulda kann dies an diesem Abend sicherlich „Markus“, der Dioptrie-Werte von Minus 8,25 hat, bestätigen. Gekonnt, unterhaltsam, lebhaft und witzig – eben genau so, wie man Rick Kavanian eben auch aus dem Fernsehen kennt. (Miriam Rommel) +++

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