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"Wollen kein Kanonenfutter sein"

SV Steinbach reist zum Eintracht-Bezwinger Dreieich

Steinbachs Kapitän Steffen Trabert war letzte Woche gesundheitlich angeschlagen, steht diese Woche aber wieder auf dem Platz
Foto: Carina Jirsch

09.03.2017 / FUSSBALL - Nach der Absage des Spiels gegen Rot-Weiss Frankfurt am vergangenen Wochenende, trifft der Hessenligist SV Steinbach am Samstag (15 Uhr) auf die Spitzenmannschaft von Hessen Dreieich. Für Steinbachs Trainer Karl-Josef "Kalle" Müller ist eines klar: "Wir wollen kein Kanonenfutter werden."


Denn Dreieich setzte am Dienstag schon einmal ein deutliches Ausrufezeichen. Das Spiel gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt konnten die Mannen von Ex-Nationalspieler Rudi Bommer völlig überraschend. mit 2:1 für sich entscheiden. Mit neun Punkten vor dem Zweitplatzierten Eintracht Stadtallendorf hat Dreieich schon einen beachtlichen Vorsprung aufgebaut. Denn Hessen Dreieich ist das Top-Team der Liga und designierter Aufsteiger in die Regionalliga. Das wissen auch die Verantwortlichen vom SV Steinbach. 

"Wir wollen so spielen, dass wir mit unsere eigenen Leistung zufrieden sind - unabhänging vom Ergebnis", so Steinbachs Trainer Müller, der hofft, dass man gegen Dreieich nicht passiv, sondern aktiv auflaufen wird: "Gegen Stadtallendorf haben wir keine Gegenwehr gezeigt und das wird in dieser Liga eiskalt bestraft. Wir wollen kein Kanonenfutter sein", sagt Müller, der erst kürzlich seinen Vertrag am Mühlengrund verlängert hat und unabhängig von der Spielklasse in Steinbach bleiben wird.

Dass seine Schützlinge Spitzenmannschaften die Stirn bieten kann, zeigten sie bereits im Hinspiel, als sie gegen Dreiech kurzzeitig führten, das Spiel jedoch am Ende mit 3:5 verloren haben). Personell ist der SVS gut aufgestellt. Eng wird es lediglich bei Markus Schaub (Zerrung) und Sebastian Bott (muskuläre Probleme). +++



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