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RSV Petersberg - SSV Sand 2:0 (1:0)

Phänomenaler Restrundenauftakt - RSV knackt Spitzenreiter Sand

Kubilay Kücükler (mitte) vergibt die Chance zum 2:0. Am Ende siegt der RSV trotzdem
Fotos: Hendrik Urbin

26.02.2017 / FUSSBALL - Der RSV Petersberg siegt und das mehr als verdient. Im Waidesgrund schlägt die Elf von Rolf Gollin den Spitzenreiter der Verbandsliga Nord, den SSV Sand, mit 2:0 (1:0). "Ich bin total glücklich. Die Mannschaft hat verstanden um was es geht", so der RSV-Trainer nach der Partie.


Das Spiel beginnt mit einem Paukenschlag. Adrian von Pazatka-Lipinski sieht den allein stehenden Boris Aschenbrücker in der Mitte, er zieht nach Innen und Aschenbrücker bringt den RSV nach nur fünf gespielten Minuten in Führung. Die Antwort der Gäste fällt eher schwächer Haus. Pascal Itter vergibt die Chance auf den Ausgleich. Und Petersberg hat Chancen, trifft fünf Mal das Eisen. Nach einer Ecke von Patrick Wingenfeld knallt Julian Wehner das Leder an das Aluminium. Kubilay Kücükler versucht es mit dem Nachschuss, aber auch dieser landet am Metall (24.). "Wir hatten unglaublich viele Chancen und haben hinten kaum etwas zugelassen", so Gollin. 

Aber Sand baut immer mehr Druck auf. Der Ball findet seinen Weg aber nicht ins Tor. RSV-Keeper Christian Beikirch, der nach seinem Kreuzbandriss wieder zwischen den Pfosten steht, hielt die Null fest. Glänzen tat er, als Sands Lukas Knigge von halblinks Beikirch zu einer Glanzparade zwang (19.). "Wir hätte heute, wie es immer so schön heißt, noch zwei Spiele spielen können und hätten kein Tor geschossen", so Gäste-Trainer Peter Wefringhaus, der das Spiel der Petersberg lobte. "Wir sind heute überhaupt nicht reingekommen und man hat gesehen, dass wir fußballerisch noch feststecken", so Wefringhaus. 

In Durchgang zwei dann der ersehnte Treffer zum 2:0. Torschütze ist wieder Boris Aschenbrücker, der nach einer Vorlage von Kücükler den Ball quergelegt bekommt. Kurz zitterte man, denn Aschenbrücker trifft zuerst den Pfosten, bevor er das Leder im zweiten Anlauf doch noch versenkt (78.). Auch Julian Wehner, der nach einem Foul von Florian Amert an Adrian von Pazatka-Lipinski, die riesen Chance per Foulelfmeter auf das 2:0 hatte, traf nur das Aluminium (17.). 

"Ich hätte gegen Sand auch einen Zähler mitgenommen. Es war eine tolle Mannschaftsleistung und das im ersten Spiel nach der Winterpause. Das ist eigentlich nicht üblich", so ein mehr als zufriedener Rolf Gollin nach dem Spiel. (Franziska Vogt) 

DIE STATISTIK ZUM SPIEL: 

RSV Petersberg: Christian Beikirch - Andreas Brzoza, Kubilay Kücükler (85. Philipp Mötzung), Alexander Kilian, Patrick Wingenfeld (74., Mark Lindiger), Boris Aschenbrücker, Adrian von Pazatka-Lipinski, Marcel Zehner, Marc Aschenbrücker, Mario Vogt, Julian Wehner. 

SSV Sand: Johannes Schmeer - Lukas Knigge, Tobias Oliev, Steffen Klitsch, Steffen Bernhardt, Christian Guthof (53. Simon Bernhardt), Florian Amert (23. Robert Garwardt), Pascal Itter (60. Andre Wicke), Steffen Bräutigam, Daniel Wagner, Bastian Schäfer.

Schiedsrichter: Nicklas Rau (Niddera). 

Zuschauer: 100. 

Tore: 1:0 Boris Aschenbrücker (5.), 2:0 Boris Aschenbrücker (78.). +++

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