Keine Nachteile für Bewohner und Mitarbeiter
Klinikum Fulda verkauft zum Jahresbeginn 2017 zwei Seniorenzentren an das DRK

Fotos: O|N Archiv
06.12.2016 / FULDA -
Die beiden Fuldaer Seniorenzentren Heilig Geist in der Gambettagasse und St. Lioba in der Boyneburgstraße, die gemeinsam unter dem Dach der Klinikum Fulda Seniorenzentren GmbH firmieren, werden voraussichtlich ab 01.Januar 2017 in die Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuz Fulda überführt. Dem Vorschlag des Klinikumsvorstands hat der Aufsichtsrat der Muttergesellschaft Klinikum Fulda gAG am 01. Dezember zugestimmt.
Bei der Übertragung geht es nur um die Gesellschaft, nicht um die Immobilien. Das historische Heilig-Geist-Gebäude an der Löherstraße ist im Eigentum der Stadt Fulda, das St.-Lioba-Heim gehört der Kalbacher Werner-Gruppe. In beiden Fällen bestehen langfristige Mietverträge. Wirtschaftlich stünden die innerstädtischen Seniorenheime nach "vielen Anstrengungen der letzten Jahre mittlerweile gut da", so André Eydt, Vorstand Administration des Klinikums Fulda. "Wir schreiben schwarze Zahlen und werden die gute Zusammenarbeit mit dem DRK weiter ausbauen."
Auch für das Deutsche Rote Kreuz sei ein solcher Schritt sinnvoll. Christoph Schwab, Geschäftsführer der DRK Fulda gGmbH: "Wir verfügen zweifelsfrei über die entsprechende Expertise. Die DRK-Seniorenzentren in Petersberg, Ebersburg-Weyhers und Hilders zeigen, dass wir in diesem Bereich der Daseinsvorsorge hochqualifizierte Arbeit leisten. Eine Vergrößerung des Bereiches ist eine Chance, unsere Gruppe erfolgreich weiter zu entwickeln."
Die abschließende Entscheidung darüber, ob die Übertragung erfolgen kann, wird von der Stadtverordnetenversammlung am 16. Dezember getroffen. +++