SPD-Vorschlag

Leihschubkarren auf Alsfelder Friedhöfen sollen Grabpflege erleichtern

Solche Leihschubkarren sollen nach dem Vorschlag der SPD Alsfeld demnächst auch auf den Friedhöfen in der Stadt Alsfeld zum Einsatz kommen können ....
Foto: Swen Bastian

04.12.2016 / ALSFELD - Auf den Friedhöfen anderer Kommunen sind sie bereits erfolgreich im Einsatz: Leih-Schubkarren, die den Angehörigen die Grabpflege und Bepflanzung erleichtern sollen. Geht es nach der Alsfelder SPD, sollen die Schubkarren demnächst auch auf den Friedhöfen in der Stadt Alsfeld zu finden sein. Die SPD-Fraktion möchte mit einem Antrag zur nächsten Stadtverordnetenversammlung den Magistrat beauftragen, unter Beteiligung der Ortsbeiräte und des Seniorenbeirates zu prüfen, auf welchen Friedhöfen die Anschaffung von Leih-Schubkarren für die Friedhofsnutzer angebracht ist. Entsprechende Mittel für die Anschaffung einer ausreichenden Anzahl sollen in den Haushaltsplan der Stadt eingeplant werden.



Die Leihschubkarren sind ähnlich dem System bei Einkaufswagen gesichert und stehen nach dem Einschub einer Ein- oder Zwei-Euro-Münze zur Nutzung auf dem Friedhofsgelände zur Verfügung. „Für viele Menschen, die die Grabpflege ihrer Angehörigen häufig gerne selber übernehmen möchten, stellen die Schubkarren beim Bepflanzen der Gräber oder bei den Vorbereitungen auf den Winter eine echte Erleichterung dar“, sagte der SPD-Stadtverordnete Swen Bastian. Deshalb mache es nicht nur vor dem Hintergrund einer älter werdenden Bevölkerung Sinn, unter Hinzuziehung der Ortsbeiräte und des Seniorenbeirates abzuklären, auf welchen Friedhöfen innerhalb der Stadt Alsfeld die Bereitstellung von Leihschubkarren gewünscht ist.

„Die Stadt sollte im Interesse der Friedhofsnutzer die Einführung dort ermöglichen, wo es gewünscht und realisierbar ist. Das funktioniert in anderen Kommunen bereits hervorragend und würde auch die Stadt Alsfeld finanziell nicht überfordern, zugleich aber eine echte Erleichterung bei der Grabpflege bedeuten“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Christoph Stüber.   +++

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