"Keiner denkt an letzte Saison"

Hünfelder SV empfängt wiedererstarkten SC Willingen

Die Offensive des HSV muss am Wochenende Geduld beweisen. Hier im Bild: Marek Weber (mitte)
Archivfoto

28.10.2016 / FUSSBALL - Das Willingen letzte Saison noch um den Verbleib in der Verbandsliga Nord kämpfte, interessiert diese Saison niemanden mehr. Die Willinger befinden sich momentan auf den vierten Tabellenplatz und sind damit direkter Verfolger des Hünfelder SV. Am Sonntag (15 Uhr) gastieren die Upländer an der Rhönkampfbahn und die Hünfelder sind gewarnt.


"Der aktuelle Tabellenplatz von Willingen kommt in der Tat etwas überraschend", so Mario Rohde, Abteilungsleiter beim Hünfelder SV. Der SC belegt im Moment nicht nur den vierten Platz, sondern stellt mit nur 13 Gegentoren, die zweitbeste Defensive der ganzen Liga. Besser ist nur Spitzenreiter Sand mit nur einem Gegentor weniger. "Niemand denkt mehr an letzte Saison, wenn man sieht wie Willingen drauf ist", erklärt Rohde. Das Ziel der Hünfelder am Samstag wird sein, die Abwehr des SC so viel wie nötig auseinander zu ziehen und vor allem "die Ruhe zu bewahren. Das wird ein reines Geduldspiel", sagt Rohde.

Ob die Hünfelder diesmal ihren Heimvorteil ausspielen können? Gegen Gegner wie den TSV Lehnerz II oder Aufsteiger Bosporus Kassel ist ihnen das nicht gelungen. "Wir haben vor heimischer Kulisse noch einiges gut zu machen, ob das zu unserem Vorteil ist, kann ich nicht genau sagen", erklärt Rohde. Wichtig für den Hünfelder SV ist, den SC nicht zu  unterschätzen und nach letzter Saisonleistung zu beurteilen, das findet auch Mario Rohde: "Wir leben im Hier und Jetzt". (fvo) +++



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