RSV Petersberg - Eintracht Baunatal 0:8 (0:3)
"Uns fehlen die Worte" - Historische Klatsche für Petersberg
Fotos: Tobias Herrling
02.10.2016 / FUSSBALL -
Acht Gegentore in einem Heimspiel - das dürfte rekordverdächtig sein für den RSV Petersberg. Der Aufsteiger, der personell am Stock geht, kam am Samstag gegen Eintracht mit 0:8 (0:3) gehörig unter die Räder. Die Gäste machten bereits in Hälfte eins alles klar und schraubten in Durchgang zwei das Resultat in die Höhe.
„Mir fehlen die Worte“, sagte nach dem Spiel der verletzt fehlende RSV-Spieler Patrick Wingenfeld. Das, was sich in den 90 Minuten zuvor auf dem Rasen des Waidesgrundstadions entwickelte, nannte Wingenfeld „historisch, ohne die Historie zu kennen“. Und er liegt richtig: ein 0:8 auf eigenen Geläuf hat es in der Geschichte des RSV noch nie gegeben.
Patrick Wingenfeld versuchte dennoch, den Blick nach vorne zu richten. „Etwas anderes bliebt uns ja nicht übrig“, so der verletzte Mittelfeldspieler, der nach dem Aufwärmen signalisierte, nicht spielen zu können. Ob er am Montag gegen Willingen wird spielen können, ließ Wingenfeld offen. (the)
DIE STATISTIK ZUM SPIEL:
RSV Petersberg: Stefan Labendsch – Andreas Brzoza, Kubilay Kücükler (83. Luigi Tranchina), Alexander Kilian, Adrian von Pazatka-Lipinski (46. Patrick Müller), Patrick Stupp, Paul Reinhard (83. Lukas Dehler), Daniel Nüchter, Marc Aschenbrücker, Daniel Vey, Julian Wehner.
Schiedsrichter: Sebastian Betz (Bad Soden-Salmünster).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Maximilian Norwig (14.), 0:2 Niels Willer (22.), 0:3 Andreas Bürger (28.), 0:4 Niels Willer (50.), 0:5 Maximilian Norwig (53.), 0:6 Maximilian Norwig (66.), 0:7 Florian Pusch (81.), 0:8 Jörn Katluhn (90.).