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Der nächste Streich?

Steinbach fährt zum Top-Favoriten Rot-Weiß Frankfurt

Petr Kvaca (links) wird seinen Steinbachern für zwei Spiele fehlen
Archivfoto: Carina Jirsch

24.08.2016 / FUSSBALL - Nach dem Husarenstreich ist vor dem Husarenstreich? Nachdem Hessenligist SV Steinbach letzte Woche sensationall Eintracht Stadtallendorf düperte (6:2), reisen die Schützlinge von Karl-Josef "Kalle" Müller am Samstag (15 Uhr) zum nächsten Spitzenteam zu Rot-Weiß Frankfurt. "Die zittern schon", flachst Müller vor dem Spiel.


Nun ja, ein wahrer Kern dürfte in Müllers flapsigen Formulierungen schon liegen. Denn der Auftritt der Eintracht dürfte für die Rot-Weißen Warnung genug sein, was passieren kann, wenn man einen Gegner unterschätzt. Gleichwohl geht der SVS aber natürlich als klarer Außenseiter in die Begegnung mit der Mannschaft, die im letzten Jahr als Aufsteiger den Durchmarsch nur knapp verpasst hatte und nun als der Favorit auf die Meisterschaft gilt. "Wir müssen aufpassen, weil man in so einem Spiel ganz schnell mal untergehen kann", weiß "Kalle" Müller, der von seiner Mannschaft eine gute Leistung sehen und "nicht untergehen möchte. Wenn es sehr gut läuft, ist ein Pünktchen vielleicht drin."

Allerdings muss Steinbachs Trainer auf Petr Kvaca verzichten, der für seine verbale Entgleisgung nach einem an ihm verübten groben Foul für zwei Spiele gesperrt wurde. "Ich kann die Reaktion natürlich ein Stückweit nachvollziehen, aber es war auch verdammt unnötig", so Müller, der seine Elf wieder wird umbauen müssen. Ob der zuletzt auf der Bank sitzende Petr Paliatka wieder von Beginn an spielen wird, lies Müller noch offen. Schließlich habe Tom Wiegand seine Sache im defensiven Mittelfeld ordentlich gemacht. (the) +++




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