"Das will ich nicht kommentieren"
SCB-Trainer BRENDEL schweigt zu RÖHNER-Kritik und warnt vor Urberach
Archivfoto: Julius Böhm
18.08.2016 / FUSSBALL -
Fünf Punkte aus vier Spielen - von einem verpatzten Saisonstart kann bei Fußball-Hessenligist Borussia Fulda nicht gesprochen werden. Etwas mehr dürften sich die Verantwortlichen aber schon erhofft haben, zumal die Leistungen ansprechend waren und mehr zählbares verdient gehabt hätten. Nach dem Derby gegen Lehnerz (2:2), geht es am Samstag (15 Uhr) zum Aufsteiger Viktoria Urberach.
Die Viktoria steht mit einem Punkt aus vier Spielen am Tabellenende und hat schon satte elf Gegentreffer kassiert - von einer leichten Aufgabe möchte Borussias Trainer Thomas Brendel allerdings nichts wissen. "Urberach hat viele Tore erst in der Schlussphase kassiert, gegen Seligenstadt haben sie sogar geführt - ein Selbstläufer wird das nicht", warnt Brendel vor der Schwierigkeit solcher vermeintlich leichten Aufgaben. Der SCB-Trainer weiß aber auch: "Wir haben genügend Qualität, um dort zu gewinnen und brauchen uns nicht vor Urberach zu verstecken."
Zwar kenne Brendel die Mannschaft des Gegner nur von einem Video-Studium, die Bedingungen vor Ort seien ihm aber noch aus seiner aktiven Zeit vertraut. "Sie haben einen kleinen Platz, das ist ungewohnt. Darauf müssen wir uns einstellen", so Brendel, der defensive Hausherren erwartet. Die Marschroute sei klar: "Wir müssen von Anfang an unser Spiel durchziehen."
Nach dem Unentschieden in der Vorwoche im Derby gegen Lehnerz, bei dem Borussia einen scheinbar sicheren Vorsprung verspielte, äußerte Hauptsponsor Markus Röhner gegenüber dem Fußball-Portal torgranate.de Zweifel am Fitnesszustand der Borussen. Trainer Thomas Brendel wollte auf diese Kritik nicht eingehen. "Das will ich eigentlich nicht kommentieren", so Brendel, der mit seinen Schützlingen am Wochenende in Urberach den zweiten Sieg der noch jungen Spielzeit einfahren will. (the) +++