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SV Flieden - Hünfelder SV 0:0

Lukas HOHMANN hält ersten Punkt und VOLL am Trainerstuhl fest


Fotos:Julius Böhm

17.08.2016 / FUSSBALL - Ein überragender Lukas Hohmann sichert dem SV Flieden den ersten Punkt in der Verbandsligasaison und hält mit seinen Glanzparaden außerdem Trainer Meik Voll an seinem Stuhl fest. Das Derby am Dienstagabend endet vor 500 Zuschauern 0:0 - es hatte was vom typischen „Flieden-Spiel“, in dem die Hausherren den Gegner mit Kampf und Einsatz Paroli bieten. Die Buchonen haben aufopferungsvoll gekämpft, müssen sich aber dennoch bei Schlussmann Lukas Hohmann für seine Rettungstaten bedanken. „Nach der zweiten Halbzeit gegen Sand war bei mir der Stecker gezogen“, sagt Voll nach dem Spiel, „aber heute hat mir die Mannschaft das richtige Signal gesendet. Ich glaube an dieses Team.“



Mit herrlichem Wetter und intensiven Zweikämpfen ging es in die Partie. „Das Spiel war intensiv, wir haben uns gegenseitig nichts geschenkt“, fasste Dominik Weber, Trainer der Hünfelder, Durchgang eins zusammen. Torchancen gab es nämlich kaum. Für Hünfeld war Christoph Neidhardt einmal alleine vor dem Tor, schob aber knapp vorbei. Auf Fliedener Seite kam Andreas Drews nach einem Ecke zum Kopfball, verfehlte sein Ziel aber um Zentimeter.

Nach dem Seitenwechsel setzte Maximilian Fröhlich direkt ein Zeichen: Er fasste sich aus guten 25 Metern ein Herz und zog einfach mal ab. Lukas Hohmann machte sich lang und lenkte den Ball um den Pfosten. Es sollte nicht die erste Aktion bleiben, zumal Imal Schersadeh, der sein erstes Spiel für Flieden machte, nach einem unnötigen Foul an der Mittellinie vom Platz flog. Hünfeld drückte, Hünfeld dominierte, aber Hünfeld nutzte die Überzahl nicht aus: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir etwas ruhiger spielen und das Bällchen laufen lassen. Stattdessen mussten wir immer die ersten Bälle in die Spitze spielen und Flieden so stark machen“, sagte Dominik Weber. Flieden blieb nämlich gefährlich, während der HSV an Hohmann verzweifelte. Lucas Budenz (72.) aus der zweiten Reihe, Maximilian Fröhlich aus 25 Metern (75.) und Robert Simon per Flugkopfball (80.) - immer Endstation beim Fliedener Schlussmann.

Marc Götze hatte sogar die Führung auf dem Fuß. Nach einem haarsträubenden Ballverlust von Ferhat Yildiz lief der Konter über ihn. Er schoss aber knapp am Tor vorbei. Flieden kämpfte bis zum Umfallen und hatte heute einen unschlagbaren Keeper im Tor. „Großes Kompliment an die Mannschaft. Wir haben gefighted bis zum Umfallen und endlich wieder die Fliedener Willen gezeigt - und ich musste mich auch mal wieder bewegen“, sagt Hohmann und lacht. Denn es bliebt beim ersten Punkt der laufenden Saison für die Buchonen.

Meik Voll war nach dem Punktgewinn gelöst: „Es ist schön, mal wieder mit einem positiven Gefühl ins Bett gehen zu dürfen. Heute wurden wieder die Dinge gezeigt, die Flieden ausmachen.“ Zu seinem Ex-Kollegen und Gegenüber Dominik Weber sagte er lachend: „Dome, ich hoffe wir sehen uns in der Rückrunde wieder.“ Das ganze Sportlerheim lachte mit. Bessere Zeiten im Königreich.

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

SV Flieden: L. Hohmann; N. Hohmann, Leibold, Drews (90.+1 Kress), Schersadeh, Kovacevic, Götze (76. Hack), Rumpeltes, Schaub, Gaul, Bartel.

Hünfelder SV: Ernst; Wahl, Schuch, Weber, Fröhlich, Krieger (74. Simon), Witzel, Krenzer, Neidhardt, Yildiz (71. Helmke), Budenz.

Schiedsrichter: Christian Stübing (Gründau).

Tore: -.

Zuschauer: 500.

Gelb-Rote Karte: Imal Schersadeh (Flieden, 50.). +++



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