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Nach Zitter-Sieg gegen Darmstadt

Borussia will in Lohfelden nachlegen - MILANKOVIC mit Comeback?

Steht wieder im Kader und könnte sein Comeback feiern: Fuldas Routinier Nikola Milankovic (links)
Archivfoto: Julius Böhm

04.08.2016 / FUSSBALL - Gute Leistung, keine Punkte. Schwache Leistung, drei Punkte. Hessenligist Borussia Fulda holte am vergangenen Samstag seinen ersten Sieg, zeigte aber – im Gegensatz zum Derby gegen Lehnerz zuvor – eine durchwachsene Leistung. Das soll sich am Samstag (15 Uhr) in Lohfelden ändern, denn der Klub aus der Johannisau will nachlegen.



Die Hausherren haben in zwei Spielen noch keine Punkte geholt und sind bereits unter Zugzwang, zählbares zu holen. „Sie haben wichtige Spieler verloren, sich zuletzt aber noch einmal verstärkt“, sagt SCB-Trainer Thomas Brendel über den Gegner, „und ist daher eine ganz schwer einzuschätzende Mannschaft.“ Seine Schützlinge holten gegen Aufsteiger Rot-Weiß Darmstadt zwar den ersten „Dreier“ (2:1), ließ aber noch viel Luft nach oben. Gerade in der Rückwärtsbewegung sieht Thomas Brendel Nachholbedarf, um am Samstag erfolgreich zu sein.

„Das müssen wir verbessern“, so Brendel, der den Gegner mit frühem Attackieren zu Ballverlusten zwingen möchte. Verzichten muss er aber weiterhin auf die Neuzugänge Younes Bahssou und Dominik Rummel, die noch immer an ihren Verletzungen laborieren. Dafür wird aber Routinier Nikola Milankovic wieder im Kader stehen. Gegen Großenlüder stand Milankovic 90 Minuten für die Gruppenliga-Reserve auf dem Rasen, winkt nun nach überstandener Verletzung gleich das Comeback in der Hessenliga? „Nikola ist immer eine Alternative“, so Brendel, „zumal wir im Defensivbereich auch die eine oder andere Nachlässigkeit hatten.“

Vor Lohfelden hat Brendel jede Menge Respekt – nicht zuletzt, weil es in der letzten Saison in Lohfelden eine 0:1-Niederlage setzte. „Sie bringen eine gewisse Qualität mit, sonst würden sie nicht in der Liga spielen“, weiß Brendel, der seine Mannen auswärts in die Pflicht nimmt. „Wenn wir uns steigern wollen, müssen wir auswärts punkten – und das von Beginn an.“ In der letzten Saison war das zweitschwächste Team in der Fremde. In Lohfelden soll zunächst aber erstmal beides stimmen: Leistung und Ertrag. (the) +++

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