Erfolgreiche Etappenrennen in Österreich
Team Bikeworld Brand mit sieben Podestplätzen bei der „Zillertal Bike Challenge
Foto: privat
12.07.2016 / RADSPORT -
Das Mountainbike Team von Bikeworld Brand ist seit einigen Jahren bei diesem dreitägigen Event am Start. Für die Teilnehmer stehen drei Strecken mit unterschiedlichen Streckenlängen und Höhenmetern zur Auswahl. Drei Teammitglieder starteten auf der Mittelstrecke „Prince“, fünf auf der Kurzstrecke „Lord/Lady“.
Am ersten Tag hieß es bei idealen Bedingungen die Strecke von Fügen über Hochfügen, Kaltenbach, Stummer Berg (mit 1500 hm am Stück) nach Zell am Ziller zu bewältigen. Schon bereits nach der ersten Etappe kristallisierte sich heraus, dass die Teammitglieder höchstwahrscheinlich in der Gesamtwertung Chancen auf einige Podestplätze haben. Die zweite Etappe führte – wieder wie am Vortag bei trockenen Verhältnissen – von Zell am Ziller über die Kreuzjochhütte zum Übergangsjoch, wo die Teilnehmer der Prince-Wertung über Schneefelder ihre Bikes schieben mussten. Weiter ging es zur Krimmlalm hinunter, gleich danach wieder hinauf auf den Isskogel über die Gerlostalalm und den Enzianhof ins Ziel nach Mayrhofen.
Wie an den beiden vorangegangenen Etappen wurden auch am Abend vor der finalen Etappe mit den Betreuern die Verpflegungspunkte besprochen. Da es am letzten Tag nicht im Massenstart auf die Strecke ging, sondern die Zeitmessung erst nach Überfahren der Zeitmessmatte an der Penkenalm-Gondelbahn startete, konnten die Teamfahrer eine geeignete Strategie, um ihre Podestplätze zu sichern, austüfteln. Ziel war es, sich gemeinsam auf der circa 10 km langen Asphaltstrecke von Vorderlanersbach nach Hintertux abwechselnd Windschatten zu geben. Daher fuhren die Teammitglieder mit den am Vorabend berechneten Zeitabständen über die Zeitmessmatte, damit diese Strategie auch aufging. Dies funktionierte tadellos, obwohl es in der Nacht zuvor stark geregnet hatte, worauf die Teamfahrer mit weniger Reifendruck in ihren Bikes reagierten. Nach diesem Streckenabschnitt folgte der finale Anstieg zum Zielort Tuxer Fernerhaus auf 2700 m, den jeder für sich in seinem eingem Tempo bewältigen musste.
Dann hatten es alle endlich geschaff. Alle erreichten die Etappenziele sturzfrei, ein größerer Defekt musste aber leider verzeichnet werden. Tobias Heil erlitt einen Plattfuß, der mit einem neuen Schlauch in Windeseile behoben werden musste. +++