Abends GIESINGER & OERDING im Konzert

"Es geht um den Spaß" - Sportabzeichen-Tour am 8. Juli im Stadion

Frank Busemann (links) und Danny Ecker (rechts) laufen mit dem Maskottchen der Sportabzeichentour "Trimmy" und Menschen mit Behinderung um die Wette
Fotos: Meike Engels

29.06.2016 / FULDA - „Das Deutsche Sportabzeichen ist der Fitnessorden für jedermann“, sagt Diana Zimmermann aus dem Organisations-Team des Events. Die diesjährige Sportabzeichen-Tour läuft unter dem Motto „Inklusion“. 5.000 Teilnehmer mit und ohne Behinderung, darunter auch circa 3.000 Schülerinnen und Schüler, werden am Freitag, 8. Juli, im Sportpark in der Johannisau erwartet. Dabei sollen der Spaß am Sport und das Miteinander im Vordergrund stehen. Abends stehen dann Senkrechtstarter Max Giesinger ("80 Millionen") und Johannes Oerding im Stadion auf der Bühne (Tickets gibt es im Vorverkauf). 



Prominente Botschafter wie der Olympiazweite im Zehnkampf von 1996 Frank Busemann oder der Paralympics-Sieger in Tischtennis von London 2012 und Athen 2004, Holger Nikelis, werden vor Ort sein, um die Sportler zu unterstützen und zu motivieren. Fulda ist die einzige Station der Sportabzeichen-Tour in Hessen. In den fünf Hauptkategorien Schwimmen, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Ausdauer müssen die Teilnehmer jeweils eine Prüfung ihrer Wahl ablegen. In diesem Fall eine Disziplin, in der man die Stärken sieht , um abhängig von Alter und Geschlecht eine möglichst hohe Punktzahl zu erzielen. „Es geht nicht darum, das Sportabzeichen in Gold zu erwerben, sondern darum, etwas zu erleben, sich zu bewegen und vor allem am Freude am Sport zu haben“, erklärt Zimmermann.

Egal ob Jung gegen Alt oder Sportler mit Handicap gegen Sportler ohne Handicap, jeder ist willkommen. Das Event ermöglicht es auch Teilnehmern ohne Handicap, an vier Stationen hautnah zu erfahren, wie Menschen mit Behinderung ihren Alltag meistern oder ihr Sportabzeichen ablegen - zum Beispiel eine Türe zu öffnen, deren Türschwelle zu überqueren, sich herumzudrehen und wieder zu schließen. An einer anderen Station können sich die Interessierten an einem Rollstuhlparcour probieren oder tägliche Aufgaben wie das Schuhebinden mit einer Hand testen.

„Man kann selbst bestimmen, ob man das Sportabzeichen an diesem Tag ablegt oder bis Dezember an einem der Stützpunkte vervollständigt. Um mehr Menschen zur Bewegung zu animieren, bieten wir eine sogenannte ‚Laufkarte‘ an. Auf dieser sind insgesamt sechs Disziplinen zu bewältigen, drei davon vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vorgegeben. Die anderen drei Stationen sind frei wählbar, dort kann jeder Teilnehmer eine Sportart nach seinen Fähigkeiten beliebig aussuchen. Ansprechpartner, welche die jeweilige Disziplin erklären und bei Fragen zur Verfügung stehen, sind vor Ort“, erklärt der Kreisjugendwart und Stellvertretender Vorsitzender der Region Nord des Sportkreises Fulda-Hünfeld e.V., Michael E. Werthmüller.

Mit einer vollständigen Laufkarte kann man an einem Gewinnspiel teilnehmen. Bei diesem werden unter anderem eine Ballonfahrt, Jahreskarten für das Schwimmbad oder Tickets für das Abschlusskonzert der Sportabzeichen-Tour in Fulda von Johannes Oerding im Rahmen seiner Sommertour „ALLES BRENNT“ verlost. (Franziska Vogt) +++

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