HEUTE (20 Uhr) gegen SSV Plauen
Für die Wasserfreunde Fulda geht es in die heiße Phase der Saison
Archivfoto: Christian Schmitt
11.05.2016 / WASSERBALL -
Für die Wasserfreunde Fulda geht es in die heiße Phase der Saison: Nach den Vorrundenspielen steht nun die erste Runde der Play-Downs an, in der die Fuldaer auf den SVV Plauen treffen. Los geht es mit einem Heimspiel der WFF am Mittwoch um 20 Uhr.
Die Vogtländer sind den Wasserfreunden noch immer ein Begriff, obwohl sich beide Mannschaften in durchaus unterschiedlicher Weise entwickelt haben. Plauen hat nach dem Aufstiegsturnier 2013 in Hannover, bei dem sie mit den WF Fulda gemeinsam in die Bundeliga aufstiegen, systematisch an der Verstärkung der Mannschaft durch ausländische Ergänzungsspieler gearbeitet. Mittlerweile sind von den 13 Stammspielern nur noch zwei Plauener vorhanden. Unter den Wasserball-Ausländern finden sich gleich sieben Spieler aus Ungarn, dem Mutterland des Wasserballs. Diese erhebliche personelle Umstrukturierung hat jedoch seine Wirkung nicht verfehlt. In diesem Jahr gingen die Vogtländer in der Gruppe A unter den besten acht Teams in Deutschland auf Punktejagd.
Gegen den OSC Potsdam, der in der Gruppe B den ersten Platz der Vorrunde belegte, verloren die SVV’ler zwar ihre Zugehörigkeit zur A-Gruppe, sind aber weit weniger vom Abstieg bedroht als die Wasserfreunde. Diese haben sich nach dem Aufstieg 2013 personell nur marginal verändert und setzen nach wie vor auf den Mix aus heimischen Talenten und gut integrierten Verstärkungsspielern aus dem Ausland. Erneut 2015 aufgestiegen, haben die WFF aber nach den Vorrundenspielen den letzten Tabellenrang nicht ablegen können. Sie haben nun in den Play-Downs die Möglichkeit, gegen Plauen bereits früh die Gefahrenzone zu verlassen.
Dass dies aber eine große Aufgabe ist, weiß die Mannschaft von Trainer Januzs Gogola. „Der SVV Plauen hat sicher Vorteile, was die körperliche und spielerische Bereiche anbelangt“, erklärt der A-Lizenz-Trainer. „Mit einer guten taktischen, mannschaftlich geschlossenen Leistung können wir uns aber sicherlich unsere Spielanteile erarbeiten.“ Gogola hat seine Mannschaft im ungarischen Eger auf den Ernstfall eingeschliffen und noch weitere taktische Varianten einstudiert. „Wenn wir die Marschroute gut umsetzen, können wir zuhause eine Überraschung schaffen“, ist Kapitän Marc Weber optimistisch.
Die Wasserfreunde Fulda freuen sich gemeinsam mit ihren Fans auf dieses Saisonhighlight und haben das Sportbad Ziehers bereits auf Hochglanz poliert. Damit möglichst viele Zuschauer ihren Platz finden können, ist der Einlass bereits um 19:15 Uhr. +++