Fast 50 Jahre in Brasilien

Pfarrer Helmut HENNING hilft 72 Familien in Mato Grosso

Günter Pilz (links) mit Pfarrer Helmut Henning bei der Spendenübergabe.
Foto: privat

19.04.2016 / BURGHAUN - Es ist ein weiter Weg, der zwischen Mato Grosso in Brasilien und dem kleinen Burghaun liegt. Diözesanpriester Pfarrer Helmut Henning hat ihn dennoch auf sich genommen und rund 40 Zuhörern aus den Kolpingsfamilien Burghaun, Eiterfeld und Hünfeld in der Burghauner Pfarrkirche von seinem Wirken in brasilianischen Bundesstaat berichtet. 



Der Begegnungsabend begann mit einem Gottesdienst. Anschließend berichtete Pfarrer Helmut Henning, auch Padre Mario genannt, von seinem Wirken in Mato Grosso. 72 Familien bedürfen augenblicklich seiner besonderen Hilfe durch Wasser und einfache Behausungen. Pater Heinz Steegmann, OMI, begrüßte Pater Henning im Auftrag von Ortspfarrer Franz Hilfenhaus.

Bereits seit 1968 wirkt Pfarrer Henning in Brasilien mit über 30 Aussenstationen. Durch den Tod seines Bruders Hans hat er die gesamte Verantwortung für die kirchlichen Aufgaben und das Genossenschaftswesen. Der Rückzug des Brasilianischen Staates aus der Zusammenarbeit mit kirchlichen Einrichtungen ist ein aktuelles Problem und bereitet Pfarrer Henning große Sorgen. Darunter leide vor allem die beruflichen Ausbildung junger Menschen in den Einrichtungen des Kolpingwerkes.

Zur Unterstüzung seiner Tätigkeit überreichte Vorsitzender Günter Pilz 300 Euro. Zahlreiche Einzelspenden der anwesenden Zuhörer ergänzten die Spendensumme um ein vielfaches. Günter Pilz dankte Pfarrer Henning, der bereits im 80. Lebensjahr steht, für sein Kommen und wünschte ihm im Namen aller Zuhörer viel Kraft für sein weiteres Wirken in seiner "Heimat" Brasilien. +++

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