Mitgliederoffene Vorstandssitzung

SPD-Johannesberg kritisiert schlechten Zustand von Straßen und Gehwegen

SPD-Ortsvereinsvorsitzender JohannesbergThomas Giese
Foto: SPD Johanesberg

15.04.2016 / BAD HERSFELD - In seiner mitgliederoffenen Vorstandssitzung befasste sich der SPD-Ortsverein Johannesberg mit aktuellen politischen Fragen und seinem Programm für den Rest des Jahres 2016. So beabsichtigen die Johannesberger Sozialdemokraten, in der zweiten Jahreshälfte ein Sommerfest zu organisieren und am Ende des Jahres wieder eine vorweihnachtliche Zusammenkunft mit Ehrungen langjähriger Mitglieder stattfinden zu lassen. 

 
Ihren im Kommunalwahlkampf und bereits einmal danach zum Dank an alle Wählerinnen und Wähler erfolgreich eingesetzten Flugblattverteiler möchten sie nutzen, um über wichtige Entwicklungen der Politik auf und rund um den Johannesberg jeweils zeitnah zu informieren. Sie verbinden damit das Ziel, auch zwischen den Wahlen als politische Partei stärker öffentlich in Erscheinung zu treten und damit als gestaltende Kraft stärker wahrgenommen zu werden.

Konkret widmete sich die Versammlung der Gehweg- und Straßenbausituation in ihrem Stadtteil. Derzeit sind einige Gehwege an der Kiefernallee für Fußgängerinnen und Fußgänger gesperrt. Die Straße selber sei in einem teilweise erbärmlichen Zustand. „Dieser Zustand ist nicht neu. Mehrfach und bereits über einen sehr langen Zeitraum haben wir, auch durch unsere Vertreter in den städtischen Gremien, auf diese Missstände hingewiesen. Wir haben auch besonders deutlich herausgestellt, dass bei einer zügigen Bearbeitung dieser Problemstellung viel Geld eingespart werden könnte, wenn eine einfache Deckensanierung für die Beseitigung der Schäden ausreichen würde. Sollten sich die Kosten für eine Sanierung allerdings deutlich erhöhen, weil eine teilweise oder vollständige, grundhafte Sanierung nötig werden würde, liege hierfür die Verantwortung in den Händen derer, die unsere im Sinne der Bürgerinnen und Bürger erhobenen Forderungen und Lösungsvorschläge verzögern“, so der Ortsvereinsvorsitzende Thomas Giese in einer Pressemitteilung.


Darüber hinaus wird kritisiert, dass „der von der Tennishallen GbR lange zugesagte, barrierefreie Zugang zum Bürgerraum in der Tennishalle im Douglasienweg in Form eines sicheren Geländers am Eingang sowie einer Edelstahlrampe im hinteren Teil des Tennishallengebäudes noch immer nicht in die Tat umgesetzt worden ist“, so Vorstandsmitglied Günter Göttlicher. Ein weiterer Punkt, der schließlich noch zur Sprache kam, ist die gewünschte Anbringung eines Defibrillators. Man werde in den nächsten Wochen und Monaten dafür werben, dass „ein solches Gerät auch auf dem Johannesberg installiert werde – wie bereits in anderen Stadtteilen längst geschehen“, so Giese abschließend. +++


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