Vom Pech verfolgt
Schon wieder das Knie: Eichenzells Jan Friedrich MEISTER verpasst Verfolger-Duell
Archivfotos (4): Julius Böhm
08.04.2016 / FUSSBALL -
Er ist einer der Dauerbrenner beim Gruppenligisten FC Eichenzell, stand in 18 der 23 Begegnungen auf dem Feld und war nach überstandenem Kreuzbandriss wieder fast der Alte. Doch Jan Friedrich Meister, Eichenzells Rechtsverteidiger, scheint vom Pech verfolgt zu sein. Vor zwei Wochen verletzte er sich beim Spiel gegen Ehrenberg am Knie und muss das Verfolger-Duell am Sonntag (15 Uhr) gegen die SG Johannesberg von der Tribüne aus verfolgen.
„Ich bin mit dem Torwart zusammen gestoßen und auf die Schulter gefallen. Ich habe noch zu Ende gespielt und gedacht, dass die Schulter was abbekommen hat. Daheim habe ich dann gemerkt, dass ich mir wohl das Knie verdreht haben muss“, beschreibt Meister die verhängnisvolle Szene aus dem Spitzenspiel vor zwei Wochen gegen die Rhöner, das seine Britannen mit 2:0 für sich entschieden haben und nun wieder mittendrin sind im Kampf um den Relegationsplatz. Was genau sich Meister, der eine Verletzung am Innenband - diesmal am linken Knie - vermutet, zugezogen hat und wie lange er seinem Spielertrainer Dominik Möller fehlen wird, soll am Samstag eine MRT-Untersuchung zeigen.
Denn auch beim SVA Bad Hersfeld versuchte sich der Projektmanager, der in Frankfurt und Fulda studierte und ein halbes Jahr in München bei einem großen Autobauer hospitierte, eine Etage höher, nachdem er aus der Jugend von Borussia Fulda nach Asbach wechselte. Es folgte ein kurzes Gastspiel beim FV Horas, als er aufgrund seines Studiums kürzer trat und mit Kumpels im Fuldaer Stadtteil spielte. Nach Eichenzell kam Meister schließlich über Torwart Christian Kirbus und Dominik Möller, der seinen Heimatverein Bad Salzschlirf - für den er 2011 noch einmal kurz auflief - trainierte und ihn kurzerhand mit nach Eichenzell nahm.