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Quo vadis, SV Flieden?

Buchonen mit dem Rücken zur Wand - Sieg gegen Oberrad Pflicht

Mit dem Rücken zur Wand: der SV Flieden um Kapitän Andreas Drews ist Vorletzter ...
Archivfoto: Frank Hau

07.04.2016 / FUSSBALL - 1:6 in Baunatal verloren, Sturz auf den vorletzten Tabellenplatz: Hessenligist SV Flieden ist am vorläufigen Tiefpunkt der Saison angekommen und steht mit dem Rücken zur Wand. Ein Sieg im Kellerduell am Samstag (15 Uhr) gegen Oberrad ist Pflicht, um den Anschluss ans rettende Ufer wieder herzustellen. "Wir wollen nach vorne blicken", sagt Kapitän Andreas Drews vor dem immens wichtigen Duell mit den Gästen aus dem Süden Frankfurts.


Denn trotz der letzten Rückschläge und dem Abrutschen in der Tabelle betont Fliedens Spielführer: "Wir haben ein klasse Team und die Stimmung ist gut." Eine Krisensitzung sei daher nicht abgehalten worden, die Klatsche in Baunatal aber am Montag aufgearbeitet und die Fehler analysiert worden. "Wir wissen, was wir falsch gemacht haben. Aber jetzt gilt es, das Spiel abzuhaken und nach vorne zu schauen", will Andreas Drews den Blick nicht zu sehr nach hinten richten. Allerdings haben die samstäglichen Gäste das Momentum auf ihrer Seite und haben mit ihrem Lauf in der Rückrunde wieder - nachdem sie schon so gut wie abgestiegen waren - den Klassenerhalt vor Augen. Drews sieht das aber auch als Vorteil. "Wir sind in der Rolle des Außenseiters", so der Kapitän, der trotzdem um dem Druck weiß, der auf seinen Mann liegt.

Nach einer guten Hinrunde mit 20 Punkten haben die Buchonen bisher nur vier weitere folgen lassen. Ob sich einige davon haben blenden lassen? "Das kann schon sein. Aber im Verein haben alle immer gewusst, dass es eine ganz schwere Saison werden wird", sagt Drews, der auch die Vorwürfe einer mangelnden Einstellung zurückweist. "Daran lag es bestimmt nicht." Woran dann? "Wir müssen einfach wieder einmal in Führung gehen und nicht ständig Rückständen hinterher laufen. Dan tun wir uns einfacher", so der Kapitän. Gegner Oberrad (15./25 Punkte) hat seit fünf Spielen nicht mehr verloren und vor allem auf heimischen Kunstrasen ordentlich gepunktet. Ein Geläuf, das Kapitän Drews und der SV Flieden für Samstag gerne vermeiden würden. "Es ist immer schöner, auf Naturrasen zu spielen", so Andreas Drews. 

Sein Trainer, Meik Voll, kündigte indes personelle Veränderungen an. Ob es nach sechs Gegentoren für Lukas Hohmann einen erneuten Wechsel im Tor geben könnte? "Also eines steht fest: an Lukas lag es auf keinen Fall. Aber nach den negativen Ergebnissen, ist der Trainer gezwungen, etwas zu verändern", nimmt Drews seinen Schlussmann, der Jonas Ritzel verdrängt hatte und dem in den letzten Spielen nur wenig vorzuwerfen war, in Schutz. "Was er ändern wird, wird er uns dann im Abschlusstraining mitteilen", so Fliedens Kapitän weiter. Egal, wer letztlich am Samstag auflaufen wird, für Flieden zählt nur eines: drei Punkte, egal wie. (the) +++

... und muss gegen Oberrad gewinnen, um den Anschluss ans rettende Ufer wieder herzustellen

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