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Wasserfreunde Fulda - SC Neustadt 8:12

"Haben ihre Linie verloren" - Fulda hadert mit den Unparteiischen

Sah nach dem Spiel die rote Karte: Fuldas Trainer Janusz Gogola (rechts)
Archivfoto: Carina Jirsch

20.03.2016 / WASSERBALL - Jede Menge Aufreger gab es im Heimspiel der Wasserfreunde Fulda am Samstag gegen den SC Neustadt/Weinstraße - zumindest aus Sicht der Hausherren, die sich mit 8:12 geschlagen geben mussten. Der Aufsteiger sah gleich zwei rote Karten gegen Spieler David Horath und Trainer Janusz Gogola, der die Gründe nicht nachvollziehen konnte. "Sie haben im vierten Viertel ihre Linie verloren", kritisierte Fuldas Trainer die Schiedsrichter Volker Hahn und Mirko Arntzen.


"Wir haben bis zum letzten Viertel sehr, sehr gut gespielt. Dann haben die Unparteiischen eingegriffen", machte Gogola die Niederlage im letzten Spiel der regulären Spielzeit an den zwei Herren am Beckenrand fest. Diese schickten Center David Horvath im vierten Viertel mit der roten Karte zum duschen und hätten in vielen Szenen nicht für seine Schützlinge gepfiffen. Die Folge: die Gäste schraubten das Ergebnis in den letzten Minuten in die Höhe zum 12:8-Sieg, nachdem Fulda in den vorangegangen Vierteln sehr gut mitspielte und zeitweise in Führung lag.

"Ich finde es schade und ärgerlich, dass sich die Jungs für ihre Leistung nicht belohnen konnten", sagte Gogola, der nach Abpfiff die rote Karte sah. Der Grund: kurios und nicht ganz auszumachen. Denn offensichtlich haben die Schiedsrichter etwas ganz falsch verstanden. "Sie haben mich gefragt, wer die Besten heute waren. Hinter ihnen liefen Luka Kolar und Matthias Held von Neustadt. Ich sagte: 'Einer von ihnen'. Sie haben wohl sich angesprochen gefühlt und verstanden: 'Einer von Euch'", schilderte Gogola die Szene, die zu seiner roten Karte führte, für die er wohl ein Spiel gesperrt werden wird. Genauso wie Horvath, der ebenfalls ein Spiel gesperrt wird. Auch wenn die genauen Gründe für die rote Karten wohl nur die Schiedsrichter kennen und die Wasserfreunde vermutlich für ein Spiel auf ihren Trainer und Horvath verzichten müssen, ist der Aufsteiger sportlich weiter auf dem richtigen Weg, in den Play-Downs eine gute Rolle zu spielen und den Klassenerhalt zu schaffen. (the)


DIE STATISTIK ZUM SPIEL:


Wasserfreunde Fulda: Sebastian Arany, Nikolas Hohmann - Balazs Borbely, Leon Schmitt,, Dominik de Beisac, Tarek Bary,  Alexander Hörl (1), David Horvath (1), Tomas Krajcovic (2), Alexander Hartung, Philipp Müller, Philipp von Keitz (2), Marc Weber (2).

SC Neustadt/Weinstraße: Luka Sucic - Johannes Weigert, Kevin Oliveira (3), Jan Glaser, Benedikt Hummel, Laurence Paul Tummings, Fernando Mongrell (2), Karlo Erak (1), Luka Kolar (3), Nico Berger, Martin Görge (1), Matthias Held (2).

Zuschauer: 300.

Besonderheit: Janusz Gogola und David Horvath (beide Fulda) sahen jeweils die rote Karte. +++

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