"Müssen einfache Fehler vermeiden"
Letztes Spiel der Vorrunde – Anpfiff am Samstag bereits um 16 Uhr
Archivfoto: Carina Jirsch
18.03.2016 / WASSERBALL -
Das letzte Spiel der Vorrunde bestreiten die Wasserfreunde Fulda am Samstag vor heimischem Publikum gegen den SC Neustadt (16 Uhr, Sportbad Ziehers). Da alle Bundesligapartien zeitgleich starten, laden die WFF bereits am ungewohnten Nachmittag in den Fuldaer Hexenkessel ein.
Zwar stehen die Platzierungen der Vorrunde der B-Gruppe bereits unverrückbar fest. Doch trotz der Tatsache, dass die Wasserfreunde den letzten Tabellenrang nicht mehr werden verlassen können, wollen die Mannen um Kapitän Marc Weber gerade vor ihren heimischen Fans zeigen, dass sie in der Liga mithalten können. Dies stellten die WFF bereits vorgestern bei der 12:13-Auswärtsniederlage in Cannstatt unter Beweis, bei dem sie nur mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft antreten konnten. Den Schwaben unterlagen die Wasserfreunde nach einer tollen Aufholjagd mit nur einem Tor, wobei die nach Stuttgart gereisten Spieler fast die gesamten 32 Minuten im Einsatz waren.
Eine vergleichbar gute Leistung wollen die Fuldaer auch am Samstag bei dem letzten Vorrundenspiel zeigen, wenngleich die Gäste des SC Neustadt durchaus als stärker einzustufen sein werden. Bei dem Hinspiel in der Pfalz machten die Wasserfreunde keine gute Figur und ließen sich allzu oft auskontern. „Hätten wir die Konter damals unterbinden können und hätten daher Gleichzahl spielen können, wäre das Spiel sicherlich enger ausgegangen“, ist sich Linkshänder Alexander Hörl sicher. Auch Trainer Januzs Gogola hat den Gegner, den er bis vor zwei Jahren noch selbst trainierte, sorgfältig analysiert. „Wenn wir in der Verteidigung den Center ausschalten können und ihnen wenig Raum zur Bewegung und zum Konter lassen, haben wir eine Chance“, erklärt Gogola. Dies gilt vor allem deswegen, weil Fulda sich aktuell auf seinen Angriff sehr gut verlassen kann.