Vorletztes Heimspiel
Wasserfreunde Fulda wollen letzten Tabellenplatz abgeben
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10.03.2016 / WASSERBALL -
Zu ungewohnter Zeit findet am Freitag um 20 Uhr das aufgrund einer mannschaftsübergreifenden Grippewelle in der vergangenen Woche abgesagte vorletzte Heimspiel der Wasserballer aus Fulda statt. Gast im heimischen "Hexenkessel" ist Mitaufsteiger Duisburg 98, welcher derzeit auf Platz vier der B-Gruppentabelle liegen.
Nachdem die hiesige Grippewelle auch vor dem Fuldaer Team nicht Halt machte und in der letzten Woche bis zu acht Stammspieler gleichzeitig erkrankt waren, ist die Mannschaft nun im Training wieder komplett und möchte den positiven Trend der vergangenen Partien auch am freitäglichen Match fortsetzen. Bevor es ab Mai in die heiße und entscheidende Phase der Play-Offs geht, wollen die Wasserfreunde alles geben, um ihr Punktekonto weiter aufzubessern. Mit einem Sieg in der heutigen Partie wahrten sich die Fuldaer die Chance, doch die "rote Laterne" im Saison-Endspurt noch abgeben zu können und auf den vorletzten Tabellenplatz aufzurutschen.
Dies würde für Fulda eine bessere Ausgangsposition für die Play-Off-Begegnungen bedeuten, neben einem Sieg im Spiel am Freitag müssten die Wasserfreunde hierfür jedoch auch aus den beiden noch folgenden Spielen auswärts gegen Cannstatt (16. März) und zu Hause gegen Neustadt (19. März) mindestens drei Punkte holen. Der heutige Gegner Duisburg scheint dabei jedoch erneut ein harter Brocken, im Hinspiel setzte es noch eine deutliche 18:8-Niederlage. Das Duisburger Team gilt als erfahrene und eingespielte Mannschaft, welche neben bundesligaerfahrenen Akteuren gezielt ausländische Verstärkungsspieler in ihren Reihen hat. Insbesondere die beiden Rückraumschützen Frederic Schüring und Christian Theis erwiesen sich in der aktuellen Spielzeit als treffsicher, Theis traf alleine gegen Fulda im Hinspiel sechs Mal. Die Ergebnisse der 98er zeigten sich in der laufenden Saison dennoch durchwachsen, gegen Fuldas Tabellennachbarn Cannstatt und Weiden gewannen sie auswärts jeweils nur knapp, während sie in Neustadt das Nachsehen hatten.