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„Ich habe eine neue Aufgabe gesucht“

Fliedens David JANIK trifft auf Ex-Klub - Frankfurter Trio komplett

David Janik, hier im Trikot der zweiten Mannschaft, kam im Winter aus Frankfurt ...
Fotos: Carina Jirsch

10.03.2016 / FUSSBALL - In der Winterpause hat die "Frankfurter Gang" des SV Buchonia Flieden noch einmal Verstärkung bekommen. David Janik kam vom Hessenliga-Konkurrenten Rot-Weiß Frankfurt an den Weiher und komplettierte das Trio mit Filip Osman und Leonardo Kovacevic, die beide im Sommer vom FSV zu den Buchonen wechselten. Am Samstag (15 Uhr) steht für Janik gleich das Duell mit seinem Ex-Klub auf dem Programm.


„Ich habe eine neue Aufgabe gesucht“, sagt David Janik über seinen Abschied beim Tabellenführer der Hessenliga. Denn bei der Mannschaft von Ex-Profi Daniyel Cimen spielte Janik nur eine Nebenrolle und kam auf lediglich drei Kurzeinsätze in der Hinrunde. In Flieden soll das anders werden, gelten die Buchonen doch als perfekter Ort, um sich als junger Spieler zu entwickeln. Mit Meik Voll hat auch ein Trainer das Sagen, der diesen Weg konsequent bestreitet. Den Weg ins Königreich hat Janik aber über Filip Osman gefunden. „Über ihn kam der Kontakt zu Meik zu Stande“, verrät Janik, der mit Osman einst in der Jugend des FSV gespielt hatte. Nach der B-Jugend zog es den 20-jährigen zu den rot-weißen und spielte in der A-Jugend-Hessenliga.

Am Samstag können er und die Buchonen gegen Frankfurt eigentlich ohne Druck und völlig befreit aufspielen, schließlich sind sie klarer Außenseiter. Trotzdem rechnet man sich etwas aus, vor allem wenn auf dem tiefen Naturrasen gespielt werden sollte. „Wir müssen an unsere Grenzen gehen“, fordert Janik, der bei der 2:4-Niederlage in der Vorwoche gegen Seligenstadt sein Liga-Debüt feierte und eine halbe Stunde auf dem Platz stand. Ob er Meik Voll noch den ein oder anderen Tipp geben kann? „Bisher hat er noch nicht gefragt, vielleicht macht er das aber noch“, lacht Janik. Nach seinem Wechsel nach Flieden hatte der Frankfurter, der aus dem Stadtteil Bockenheim stammt, mit einer Achillessehnenzerrung zu kämpfen. „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent“, gibt Janik, der zuletzt in der zweiten Mannschaft spielte, um Spielpraxis zu sammeln, zu. 

Auf dem Feld sieht sich der beidfüßige Janik in der Zentrale am besten aufgehoben. „Ich sehe mich im Zentrum am stärksten und spiele am liebsten auf der sechs, acht oder zehn“, so Janik, dessen Eltern aus Breslau in Polen stammen. „Meine Verwandtschaft wohnt auch immer noch dort, aber ich bin hier in Frankfurt geboren und aufgewachsen“, erzählt der 20-Jährige, der im letzten Jahr sein Abitur machte und ab Herbst Biowissenschaften studieren möchte. „Das hatte ich in der Schule schon als Leistungskurs, das liegt mir einfach“, so Janik, dessen Vertrag in Flieden zunächst bis Sommer läuft. Was danach kommt? Das lässt David Janik offen. „Ich bin eigentlich einer, der erst die Saison zu Ende spielt und dann entscheidet“, so Janik, der sich erst einmal in Flieden behaupten und den nächsten Schritt in seiner sportlichen Entwicklung gehen will.

Am Samstag würde er aber zu gerne seine alten Kameraden ärgern und weiß, was sich im Vergleich zur Vorwoche ändern muss. „Wir müssen über zwei Halbzeiten unsere Leistung abrufen. Gegen Seligenstadt haben wir eine sehr gute gespielt, das müssen wir über 90 Minuten abrufen“, sagt Janik, der auch auf dem Feld das Frankfurter Trio komplettieren könnte. Denn Leonardo Kovacevic scheint hinten links gesetzt zu sein und Filip Osman kämpft sich - genau wie Janik - nach überstandener Verletzung wieder zurück in die Mannschaft. Durchaus möglich, dass die Frankfurter Fahrgemeinschaft, die im Pokal gegen Lehnerz für ein paar Minuten gemeinsam auflief, auch bald länger gemeinsam auf dem Feld steht - vielleicht schon am Samstag gegen Rot-Weiß Frankfurt. (Tobias Herrling) +++

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