Rehabilitation nach dem Derby?
Flieden und Lehnerz müssen in die Fremde - Topspiel in Frankfurt
Foto: Julius Böhm
03.03.2016 / FUSSBALL -
Ein Sieg, eine Niederlage: das ist die Bilanz der Hessenligisten TSV Lehnerz und SV Buchonia Flieden, die nach dem Rückrunden-Auftakt letzte Woche nun beide in der Fremde gefordert sind. Während die Buchonen zum Tabellensiebten Seligenstadt müssen, hat Lehnerz eine echtes Spitzenspiel vor der Brust: die Schützlinge von Henry Lesser gastieren bei Spitzenreiter Rot-Weiß Frankfurt.
Beim TSV (5./35 Punkte) wird man sich ungern an das Hinspiel Ende August erinnern: 0:4 kamen die Mannen von der Richard-Müller-Straße zuhause unter die Räder. „Da war Frankfurt eine Klasse besser“, sagt Henry Lesser rückblickend und schiebt hinterher. „Aber es war auch seitdem unsere letzte Niederlage in der Liga.“ Mit einer Serie, die auch im neuen Jahr Bestand hat, pirschte sich Lehnerz an die Tabellenspitze heran und könnte mit einem Sieg den Rückstand auf Frankfurt (43 Punkte) verkürzen. „Ich denke nur von Spiel zu Spiel und mache mir diesbezüglich keine Gedanken“, wiegelt Lesser etwaige Gedankenspiele ab und weiß um die schwere Aufgabe. „Das wird eine harte Nuss, Frankfurt ist eine spielstarke Mannschaft und hat sich im Winter noch einmal verstärkt.“ Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Seligenstadt (4:2) kann Lesser wieder auf Sohn Patrick zurückgreifen, der seine Sperre abgesessen hat. Stürmer Dominik Rummel muss dagegen weiterhin aufgrund einer Muskelverletzung passen. „Wir wollen hinter sicher stehen und schnell umschalten“, gibt Lesser die taktische Marschroute vor.
Archivfoto: Julius Böhm