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Wird die aufsteigende Form belohnt?

Wasserfreunde empfangen auswärtsschwaches Weiden im Sportbad Ziehers

Ob Kapitän Marc Weber spielen kann, ist noch nicht sicher. Er fehlte zuletzt wegen einer Grippe
Foto: Christian Schmitt

26.02.2016 / WASSERBALL - Am morgigen Samstag (19 Uhr) steigen die Wasserfreunde Fulda im dritten von insgesamt fünf Heimspielen in Serie gegen den SV Weiden erneut ins heimische Becken des Fuldaer "Hexenkessels". Klares Ziel der Partie ist, endlich die lang ersehnten ersten Punkte einzufahren.



Nach der knappen Niederlage am vergangenen Samstag gegen die Zweitplatzierte SG Neukölln haben die Wasserfreunde gezeigt, dass sie durchaus in der ersten Liga mitspielen können. Dass man sich nach über vier Vierteln ebenbürtigem Kampf und phasenweiser Führung dem erfahrenen Team aus der Hauptstadt kurz vor Ende geschlagen geben musste, lässt die Wasserballer jedoch keineswegs resignieren, vielmehr brennt die Mannschaft nun endlich auf den ersten Sieg.

Mit dem SV Weiden scheint dabei genau der richtige Gegner ins Sportbad Ziehers zu kommen, kennen sich doch beide Mannschaften noch gut aus der Best-of-Five Serie der Bundesliga-Saison 2013. Damals entschieden die Wasserfreunde beide Heimspiele für sich, mussten sich auswärts im engen Weidener Becken allerdings knapp geschlagen geben, was den damaligen Gang in die zweite Liga für Fulda bedeutete. Auf diese Heimspielstärke Fuldas soll nun aufgebaut und der Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fortgesetzt werden. Der SV Weiden verweilt aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz, seine Punkte holte das Team aus der Oberpfalz jedoch wie bereits in den vergangenen Jahren ausschließlich im eigenen Becken. Auswärts gewannen die Mannen um Trainer Gerhard Wodarz in der laufenden Saison noch keines ihrer Spiele. Neben den beiden Zwillingsbrüdern Stefan und Thomas Kick sorgt insbesondere der englische Nationalspieler Sean Ryder immer wieder für Torgefährlichkeit. Mit dem tschechischen Nationaltorhüter Vladimir Srajer verfügen die Mittelfranken zudem über einen sicheren Rückhalt.

Dennoch gehen die Fuldaer Wasserballer optimistisch in die Partie. Torwart Sebastian Arany, der in der vergangenen Woche vom Spielbeobachter des Deutschen Schwimmverbandes zum "Spieler des Tages" gekürt wurde, soll in der Abwehr gemeinsam mit dem ebenfalls zuletzt stark aufspielenden Centerverteidiger Balazs Borbely für Stabilität sorgen. Im Angriff wollen die Fuldaer mit schnellen Gegenzügen und schönen Kombinationen Tore erzielen, Centerspieler David Horvath soll zudem wie im letzten Spiel vor dem gegnerischen Tor in Szene gesetzt werden. Dafür stehen Trainer Januzs Gogola morgen nahezu alle Spieler zur Verfügung, einziger Wehrmutstropfen ist der mögliche Ausfall von Kapitän Marc Weber, der derzeit noch an einer Grippe laboriert. "Letzte Woche hätten wir bereits einen Punkt verdient gehabt und mussten uns am Ende geschlagen geben. Morgen werden wir wieder alles geben und das Spiel dann nicht mehr aus der Hand geben", so Flügelspieler Philipp von Keitz. Dabei soll auch das Fuldaer Publikum helfen, das bereits in der vergangenen Woche den "Hexenkessel" zum Beben brachte. (alw) +++

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