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Wasserfreunde Fulda - SC Wedding 6:17

Am Ende geht die Kraft aus - Fans sauer auf Schiedsrichter

Tomas Krajcovic (am Ball) und die Wasserfreunde Fulda mussten gegen Wedding eine weitere Niederlage hinnehmen
Fotos: Tobias Herrling

15.02.2016 / WASSERBALL - Der erste Auftritt der "Heimspiel-Wochen" der Wasserfreunde Fulda ging verloren. Am Samstagabend musste der Aufsteiger im Sportbad Ziehers Nord eine 6:17 (2:3, 2:4, 1:4, 1:5)-Niederlage gegen den Tabellendritten SC Wedding einstecken. Wie in Potsdam letzte Woche hielt der Aufsteiger aus der Barockstadt zwei Viertel mit, am Ende ging den Gogola-Schützlingen aber die Kraft aus und die Gäste aus Berlin schraubten das Ergebnis in die Höhe.


"Ich bin trotzdem zufrieden, auf zwei Viertel können wir aufbauen. Die Jungs setzen langsam das um, was ich sehen will", resümierte Jansz Gogola nach seinem ersten Auftritt vor heimischem Publikum. Das war vor allem in Viertel drei und vier mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter äußerst unzufrieden und quittierten deren Leistung mit einem gellenden Pfeifkonzert, als kurz vor dem Ende auf einen Fünf-Meter-Strafwurf für Wedding entschieden wurde. Josef Immermann blieb aber cool und verwandelte sicher zum 14:6.

Wedding nutzte vor allem immer wieder sein Überzahl-Spiel, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Sie hatten aber auch immer eine Antwort parat, wenn Fulda traf. So wurde zum Beispiel nach David Horvaths Treffer zum 5:8 postwendend auf 9:5 erhöht und ein Konter wenig später zum 10:5 durch Marton Sarosi, mit fünf Treffern bester Werfer am Abend, war die Vorentscheidung gefallen.

Ein Knackpunkt: die Disqualifikation von Balazs Borbely, der nach seinem dritten persönlichen Fehler nicht mehr eingreifen durfte. Fortan fehlte der Stabilisator in der Abwehr. "Wir können unsere Taktik noch nicht über vier Viertel spielen, daran müssen wir weiter arbeiten", hielt Gogola fest. Seine Jungs wussten aber dennoch phasenweise zu überzeugen und zeigten den knapp 300 Zuschauern einige sehenswerte Spielzüge. Dem Treffer zum 6:11 durch Marc Weber ging eine schöne Kombination mit Philipp von Keitz voraus und auch Fuldas letztes Tor durch David Horvath, der nach seiner Sperre vier Tore erzielte, konnte sich sehen lassen. Nächste Gelegenheit, den ersten Sieg zu holen haben die Wasserfreunde bereits nächste Woche. Dann gastiert die SG Neukölln in der Barockstadt. (the)


DIE STATISTIK ZUM SPIEL:


Wasserfreunde Fulda: Nikolas Hohmann, Sebastian Arany - Balazs Borbely, Robert Patas, Marc Ritzel, Dominik de Beisac, Robert Seifert, Alexander Hörl, Tomas Krajcovic, David Horvath (4), Mavin Hohmann (1), Philipp von Keitz, Marc Weber (2).

SC Wedding: Pawel Lis - Yannick Arnold (1), Sascha Knoop (2), Dominik Farkas, Marton Sarosi (5), Julian Drachenberg (2), Pascal Hübscher, Tom Völkel (2), Philipp Kotowski (2), Josef Immermann (1), Staffan Langner, Moritz Meißner (1), Sven Marschalek.

Zuschauer: 300.

Besonderheit: Balazs Borbely (Wasserfreunde) wurde nach seinem dritten persönlichen Fehler disqualifiziert. +++

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