Post aus Polen (3)
Osthessen bei der EM in Polen: "Jetzt ist alles möglich"
Fotos: privat
28.01.2016 / HANDBALL -
Die Reise führt tatsächlich nach Krakau: die deutschen Handballer schwimmen bei der Europameisterschaft in Polen auf einer Welle des Erfolges, trotzen Verletzungen und träumen von der ersten Medaille seit 2004. Martin Best vom TV Flieden folgt dem DHB seit Jahren, verbrachte die letzten Wochen in Breslau, wo die DHB-Jungs die Gruppenphase und Hauptrunde gespielt hat und reist nun weiter nach Krakau.
"Die Stimmung in der Jahrhunderthalle war sensationell", schreibt Martin Best an die Redaktion. Gemeinsam mit seiner Frau Andrea - und mittlerweile befreundeten Schlachtenbummler - geht die Reise jetzt weiter nach Krakau. Der Traum einer Medaille lebt! "Die dänischen Zuschauer waren betrübt, zeigten aber Anerkennung als wir mit den Trommeln durch die Gänge der Halle gezogen sind", so Martin Best, der wieder einige Bilder geschickt hat, weiter. Ein weiterer Höhepunkt: ein Interview mit der ARD: "Er wollte unbedingt unseren Trommelsound aufnehmen." Es bleibt zu hoffen, dass die Trommeln auch im Finale am Sonntag zu hören sind. Zunächst geht es aber am Freitag (18:30 Uhr) im Halbfinale gegen Norwegen. Einhelliger Tenor: "Jetzt ist alles möglich." Und fest steht: egal, wie es ausgeht, die Mannschaft von Dagur Sigurdsson hat unglaubliches erreicht und die Sportart Handball in Deutschland wieder in den Blickpunkt gerückt. (the) +++