Fritzsch macht sich für Kunstrasenplatz star
SG Schlüchtern rückt "Frauen im Ehrenamt" in den Fokus
18.01.2016 / SCHLÜCHTERN -
Beim Neujahrsempfang der SG Schlüchtern hat sich Bürgermeister Falko Fritzsch für den Bau eines Kunstrasenplatzes in der Bergwinkelmetropole stark gemacht. "Von der Infrastruktur bietet sich dabei das Sportgelände der SG an." Der Rathauschef betonte, dass ein solches Projekt nur zu realisieren sei, wenn die Vereine mitzögen. "So ein Debakel wie bei der geplanten zweiten Großsporthalle darf es nicht mehr geben. Fritzsch lobte die Integrationsarbeit der Sportgemeinschaft. "Wir werden in Schlüchtern viele Flüchtlinge und Menschen mit Bleiberecht haben, daher ist es notwendig, dass die öffentliche Hand und die Klubs kooperieren." In diesem Jahr werde die Fußgängerbrücke, die vom Untertor zur Sportanlage führt, erneuert werden. Ein Tornado hatte den Holzsteg vor zwei Jahren zerstört. "Dann müssen die sporttreibenden Kinder und Jugendlichen nicht mehr über die Hanauer Straße laufen, um ins Training zu kommen."
SGS-Vorsitzender Rene Leipold unterstützte die Kunstrasen-Offensive. Da das Grundstück dem Kloster gehöre, sei es durchaus denkbar in Kooperation mit Landessportbund und Fußballverband Nägeln mit Köpfen zu machen, betonte Leipold, der das Kirchenkreisamt seit zwei Jahren leitet.
Grußworte sprachen die ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Sonja Senzel und Kreisfußballwart Dietmar Pfeiffer. Für 40 Jahre treue Verbundenheit mit der Sportgemeinschaft ehrte die SG Schlüchtern Dieter Berthold, Dr. Ulrich Beier, Jürgen Walther und Norbert Leipold. Seit 30 Jahren fördern Reinhold Rech und Horst Lotz den Klub. Seit 20 Jahren sind Anton Gerlach, Bernd Henning, Wilfried Hermann, Stephanie Krack, Dietmar Pfeiffer, Sebastian Pfeiffer, Volker Schauberger, Simon Treuherz, Jörn Urbach, Marco Schlichting, Marius Keim, Oliver Adametz, Maximilian Kirchner, Konstantin-Zacharias Wagner, Benjamin Haupt, Tanja Holein, Mario Stumpf, Torsten-Ruben Rudzok und Frederic Weise Vereinsmitglieder. +++