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SC Neustadt - Wasserfreunde Fulda 20:8

Nächste Pleite - Überdeutliche Klatsche für Wasserfreunde

Tomas Krajcovic (am Ball) und die Wasserfeunde mussten die nächste Niederlage hinnehmen
Archivfoto: Christian Schmitt

16.12.2015 / WASSERBALL - Auch im letzten Spiel der Hinrunde der ersten Wasserball-Bundesliga haben es die Wasserfreunde Fulda verpasst, die ersten Punkte der Saison einzufahren. Im Kellerduell unterlagen sie dem Vorletzten der Tabelle, dem SC Neustadt, überdeutlich mit 8:20.



Dass es bei der personell gut ausgestatteten Truppe aus der Pfalz für die Wasserfreunde schwierig werden würde, war den WFF-Verantwortlichen bereits vor Anpfiff der Partie klar. Eine Niederlage in dieser Höhe war jedoch auch bei diesen niedrigen Erwartungen überaus enttäuschend. Dabei verhagelte den Wasserfreunden vor allem ein unterirdisches erstes und drittes Viertel die Bilanz. Während in den letzen Spielen die Probleme vor allem im Angriff lagen, war es dieses Mal die Defensivleistung, die für die hohe Niederlage verantwortlich war. So schaffte es Fulda von Beginn an nicht, den Gegner bei seinen Angriffsversuchen entscheidend zu stören. Weder beim Centeranspiel, noch bei Schüssen aus dem Rückraum oder bei Konterangriffen der Neustädter hatten die Gäste das gleiche spielerische Niveau wie die Hausherren.

Vor allem bei eigenen Fehlschüssen versagten alle Rückzugsmechanismen des Aufsteigers, die noch im Frühjahr und Sommer ein wesentlicher Baustein des Erfolgs waren. So stand es bereits nach Ende des ersten Viertels 1:5 aus Sicht der Wasserfreunde. Zwar lies man sich von diesem deutlichen Rückstand nicht verunsichern und spielte im zweiten Abschnitt sicherer auf, dennoch vergrößerte sich der Abstand zusehends. Nach dem Seitenwechsel kam Neustadt, die zu dieser Phase ihre Bestbesetzung im Wasser aufboten, zu gleich mehreren Torerfolgen und spielten sich in einen regelrechten Rausch. Die Gastgeber tauchten Mal um Mal in deutlicher numerischer Überzahl vor dem Kasten von Sebastian Arany auf, welcher den Stammtorhüter Nikolas Hohmann ab der Mitte des Spiels ersetzte. Die Wasserfreunde schienen gegen diesen Angriffswirbel nun rein gar nichts mehr ausrichten zu können und mussten innerhalb weniger Minuten fünf schmerzliche Treffer hinnehmen. Danach fing sich die junge Fuldaer Mannschaft wieder und schaffte es, die gegnerischen Angriffe nun besser zu unterbinden. Auch eigene Tore wollten nun wieder gelingen, wobei Balazs Borbely und Marc Weber sich jeweils doppelt in die Torschützenliste eintragen konnten. Für den letzten Abschnitt gab Trainer Andreas Hohmann die Marschroute aus, zumindest das Ergebnis etwas versöhnlicher zu gestalten. Dies gelang in Teilen, wobei nach Abpfiff der Partie trotzdem ein überdeutliches 8:20 zu Buche stand.

Trainer Andreas Hohmann betonte im Anschluss, dass während der nun anstehenden knapp zweimonatigen Spielpause noch einige Baustellen zu bearbeiten sind. Im Vordergrund stehe hierbei vor allem, das schwimmerische und konditionelle Niveau der Liga zu erreichen. Bis zu dem nächsten Ligaspiel am Faschingswochenende beim OSC Potsdam haben die Fuldaer nun mehrere Wochen Zeit, an diesen Problemen zu arbeiten. (alw)

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

SC Neustadt: Luca Sucic, Hornuf (2 Tore), Kevin Oliveira (2), Jan Glaser, Johannes Weigert, Laurence Paul Tummings, Fernando Mongrell, Karlo Erak (1), Luka Kolar (5), Oliver Görge (2), Martin Görge (6), Matthias Held (2).

WF Fulda: Sebastian Arany, Nikolas Hohmann - Balazs Borbely (4), Robert Patas, Alexander Hartung, Philipp Jestädt, Leon Schmitt, Marc Ritzel, Tomas Krajcovic (1), Marvin Hohmann (1), Philipp von Keitz, Marc Weber (2).

Schiedsrichter: Heidmann, Spiegel.

Zuschauer: 100. +++

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