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Leuchtende Kinderaugen und Feuerspeier

Seit 26 Jahren: Fackelschwimmen der TSG - eine "verrückte" Nikolaus-Tradition



13.12.2015 / FULDA - Alle Jahre wieder ... Seit nunmehr 26 Jahren hält die Tauchsportgemeinschaft Fulda ihre besondere und verrückte "Nikolaus-Tradition" aufrecht und steigt ins kalte Wasser der Fulda, um im Schein der Fackeln 1.000 Meter zurück zu legen. 30 Taucher des Vereins machten sich auch dieses Jahr am Freitagabend wieder auf und ließen sich - mit schwimmendem Bierkasten - von der Hornungs- zur Bardobrücke treiben. In diesem Jahr auch dabei: das hr-Fernsehen mit einem Bericht für die abendliche "hessenschau".


Gemeinsam ging es für die Schwimmer mit dem Vereinsbus zur Hornungsbrücke, von wo aus sie ihre 1.000-Meter-Tour in der verhältnismäßig flachen Fulda begannen. Schon von weitem waren sie dann zu hören - und natürlich zu sehen. Die Fackelschwimmer der Tauchsportgemeinschaft Fulda. Immer wieder erklangen Weihnachts-lieder und ihr Schlachtruf "Feuerwasser, Feuerwasser hoi, hoi, hoi." Angeführt wurde der Tross, der etwa 30 Minuten für die Strecke brauchte, wie gewohnt von den Feuerspeiern. Mit dabei aber auch eine Gruppe der DLRG Fulda mit ihrem Technischen Leiter Jürgen Mathes.

Am Ziel - nahe der Bardobrücke - mit noch brennenden Fackeln angekommen, folgte das Highlight für die vielen kleinen Gäste unter den etwa 200 Zuschauern: der Nikolaus, ebenfalls auf Tour gewesen und trocken an Land gekommen, verteilte Kleinigkeiten an die wartenden Kindern. "Schaut Euch um: der Zusammenhalt und das Leuchten der Kinderaugen. Das ist wunderschön", sagte Vorstand Björn Wolff kurz nach dem Ausstieg aus der zehn Grad kalten Fulda.

Glühwein, warmer Orangensaft und Bratwurst luden noch an Ort und Stelle zum Verweilen ein, ehe im Anschluss die interne Weihnachtsfeier der Tauchsportgemeinschaft auf dem Programm stand. 

PS: später am Abend folgt eine noch ausführlichere BILDERSERIE von ON-Fotograf Martin Engel .  +++




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