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In der Fremde den Trend fortsetzen

Borussia will in Alzenau die Auswärtsbilanz verbessern

Borussias Trainer Thomas Brendel will die Auswärtsbilanz verbessern
Archivfoto: Julius Böhm

04.12.2015 / FUSSBALL - Letzter Aufgalopp vor der Winterpause für Borussia Fulda: der Aufsteiger hat unter dem neuen Trainer Thomas Brendel zurück in die Spur gefunden, seine letzten drei Heimspiele gewonnen und den Kontakt zum Mittelfeld hergestellt. Am Samstag (14:00 Uhr) geht es nach Alzenau, das einen Platz vor der Borussia auf Rang 13 liegt.


Dem Klub aus der Johannisau könnte mit einem Sieg nicht nur ein gelungener Abschluss einer turbulenten Hinrunde gelingen, im Optimalfalle könnte sogar ein einstelliger Tabellenplatz herausspringen. "Das wäre natürlich wahnsinn und ist für die Jungs eine zusätzliche Motivation", sagt Trainer Thomas Brendel im Vorfeld der Begegnung mit den Unterfranken. Auf fremden Plätzen hat die Borussia bisher ein mageres Pünktchen gesammelt, es ist also Zeit, diese Bilanz zu verbessern. "Wir haben in der Rückrunde nur noch fünf Heimspiele. Wenn man von 35 bis 40 Punkten für den Klassenerhalt ausgeht, wird das nicht reichen. Wir müssen auswärts punkten", weiß Brendel. Ob die Partie auf Kunst- oder Naturrasen ausgetragen wird, steht indes noch nicht fest. "Die Verantwortlichen von Alzenau wollen aber unbedingt auf Naturrasen spielen", so Brendel.

Die Borussia möchte ihren Trend der letzten Wochen fortsetzen und gegen die Schießbude der Liga (zehn Gegentore in den letzten beiden Spielen) nachlegen. "Ich rechne mit einem angeschlagenen Gegner, der etwas gut machen möchte", warnt Brendel. Das Hinspiel ging - noch unter der Regie von Oliver Bunzenthal - mit 3:1 an die Mannschaft von Kapitän Mark Jaksch. "Wir wollen den Trend fortsetzen und auswärts das umsetzen, was wir in den Heimspielen zeigen. Es wäre schade, wenn wir nichts mitnehmen würden und unsere Form dadurch in den Schatten stellen würden", sagt Brendel, der personell beinahe unverändert nach Alzenau fährt. Marius Müller, Dennis Müller und Christopher Krause fehlen weiterhin, Vedran Jerkovic weist noch Trainingsrückstand auf. Ansonsten steht der Kader aus dem siegreichen Spiel gegen Oberrad zur Verfügung - beste Voraussetzung also, um eine verkorkste Hinrunde versöhnlich abzuschließen. (the) +++

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