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Spitzenspiel oder Füße hoch?

Steinbach empfängt Bad Soden - MÜNKEL: "Fifty-fifty"

Steinbachs Florian Münkel hatte zuletzt mit einer Knieverletzung zu kämpfen ...
Fotos (3): Tobias Herrling

27.11.2015 / FUSSBALL - "Spielen wir oder spielen wir nicht?" Diese Frage stellten sich zuletzt alle Fußballer der Region. Doch während die Gruppenliga die Winterpause eingeläutet hat, ist die Verbandsliga davon bislang nicht getroffen. Dennoch steht hinter dem Spitzenspiel am Sonntag (14:30 Uhr) zwischen dem SV Steinbach und der SG Bad Soden ein großes Fragezeichen.


„Die Chancen stehen fifty-fifty, dass das Spiel stattfindet“, sagt Steinbachs Torjäger Florian Münkel im Vorfeld des Topspiels. Sein SV führt die Liga souverän an, ärgster Verfolger ist Aufsteiger Bad Soden, das sich anschickt, einen glatten Durchmarsch hinzulegen - drei Punkte liegen die Schützlinge von Sead Mehic derzeit hinter Steinbach. „Die Saison bislang ist natürlich überragend. Dass wir ohne Niederlage dastehen würde, hätte niemand gedacht“, sagt Münkel, der das Thema Meisterschaft aber noch nicht zu sehr in den Mund nehmen möchte. „Als Spieler will man immer das Beste erreichen. Natürlich liebäugelt man mit der Hessenliga, die für den Verein auch absolut machbar wäre“, erklärt der Stürmer seine und die Ambitionen des Vereins.

Dass die Schützlinge von Karl-Josef Müller ungeschlagen auf dem Platz an der Sonne liegen, hat laut Münkel vor allem einen großen Grund: das Kollektiv. Während in der letzten Saison vor allem er und Petr Kvaca für die Tore zuständig waren, verteilt sich die Last in diesem Jahr auf mehrere Schultern. Münkel (zehn Tore), Petr Kvaca (neun Tore) und Julian Rohde (sieben Tore) sind die besten Schützen. Für den 25-Jährigen wären vermutlich mehr Tore zu Buche gestanden, hätte ihn nicht zwischendurch eine Verletzung am Knie gestoppt. „Der Verdacht auf Meniskuseinriss hatte sich nicht bestätigt, es war eine Knorpelreizung unter der Kniescheibe“, so Münkel, der auf dem Weg der Besserung ist. „Wir haben das mit Physiotherapie und Massagen vor dem Spiel behandelt. Und natürlich mit Schmerztabletten – ohne ging es nicht“, schmunzelt der Stürmer und ergänzt:  „Ich bin froh, wenn Winterpause ist und ich mal zwei, drei Wochen regenerieren kann.“

Jetzt gelte es, noch einmal alle Kräfte zu bündeln, um das Spitzenspiel gegen Bad Soden siegreich zu gestalten. „Wir wollen den Abstand auf Bad Soden vergrößern“, gibt Münkel die Zielsetzung vor. „Wenn es stattfindet, wird es ein offensives Spiel, keiner wird sich hinten rein stellen“, erwartet Münkel einen - sofern es die Platzverhältnisse zulassen - offenen Schlagabtausch. Der gelernte Bürokaufmann aus Großentaft fand in der D-Jugend durch Werner Kiel und Jürgen Wiegand den Weg nach Steinbach. Nun könnte der Weg in die Hessenliga führen. „Entscheidend wird sein, wie wir nach der Winterpause aus den Startlöchern kommen“, gibt Münkel Auskunft, worauf es ankommen wird. (Tobias Herrling) +++


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