✕

Wanderstock statt Paddel

Kanuwanderer Hersfeld reisten ins Ulstertal


Foto: privat

18.11.2015 / KANUSPORT - Vergangenen Sonntag reisten die Kanuwanderer Hersfeld 1986 e.V., die im gesamten Werra-Fulda-Raum beheimatet sind, sternförmig ins Ulstertal nach Tann/Rhön. Wetter und Wasserstand taugen im Winterhalbjahr weniger zum Wasserwandern, deshalb tauscht man in der kalten Jahreszeit gerne mal Boot und Paddel mit Wanderschuh und Stock.



Nach dem Treffen vor der Tourist Information auf dem Marktplatz begrüßten der 1. Vorsitzende Günther Knoth, sowie der Wanderwart Gerhard Müller die Gruppe und gaben das Wort an die beiden Stadtführer weiter. Zunächst suchte man die Evangelische Kirche auf, wo man im Trockenen Wesentliches zur Kirche und auch zur Stadtgeschichte erfuhr.
Nach dieser Einführung wurden die beiden 18 Personen starken Gruppen von den durchaus kompetenten Stadtführern durch die Altstadt geleitet, der Regen hatte inzwischen aufgehört.

Gegen zwölf Uhr startete man dann zur Wanderung entlang des Ulstertal Radweges nach Lahrbach, um dort einzukehren. Plätze waren reserviert, das Essen a la carte vorbestellt und so konnte man sich bei Essen und Trinken mit interessanten Gesprächen wohlfühlen. Gegen 15:00 Uhr trennten sich die Wanderer – es regnete wieder: eine Gruppe lief den gemütlichen, vier Kilometer langen Weg durchs Ulstertal zurück nach Tann; die anderen verließen das Tal und gingen einen sieben Kilometer langen Höhenweg ebenfalls zurück zu den Parkplätzen. Manche fuhren danach gleich Richtung Heimat, andere verweilten noch ein wenig bei Kaffee und Kuchen – alle aber fanden, dass es eine gelungene Veranstaltung war.

Nur das Wetter hätte etwas besser sein können, aber Kanuten sind ja mit Wasser vertraut und außerdem verspricht der Regen ja auch, die Wasserstände unserer Flüsse so zu füllen, dass man wieder überall die berühmte ‚Handbreit Wasser untern Kiel’ hat. (pm) +++

X