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SV Weiden - Wasserfreunde Fulda 18:8

Vierte Klatsche im vierten Spiel - letzter Tabellenplatz



16.11.2015 / WASSERBALL - Im vierten Bundesliga-Spiel gab es für die Wasserballer der Wasserfreunde Fulda am Samstagmittag die vierte Klatsche. 8:18 hieß es am Ende beim SV Weiden. Mit null Punkten und einem Torverhältnis von 30 zu 75 sind die Domstädter auf dem letzten Tabellenrang.



Aus dem guten Vorsatz, von Beginn an couragiert aufzutreten, wurde leider nichts. So lagen die von Volker Schunke betreuten Wasserfreunde, die auf den gesperrten Tomas Krajcovic verzichten mussten, bereits nach drei Minuten 0:4 zurück. Die Tore resultierten vor allem durch eine unzureichende Bewegung im Rückzug, so dass Weiden mit einem oder sogar zwei Spielern in Überzahl auf das Tor der Fuldaer anschwamm. Ein eigener Treffer wollte den Gästen erst nach vier Minuten durch einen verwandelten Strafwurf durch David Horvath gelingen. Und auch nach diesem verschlafenen Start schafften es die Wasserfreunde nicht, das Heft in die Hand zu nehmen. Die Hausherren dominierten weiterhin und zogen im weiteren Verlauf sogar bis auf 9:2 gegen Ende des zweiten Viertels davon. Vor dem Seitenwechsel war es dann erneut Horvath, der zum Halbzeitstand von 9:3 traf. Die Halbzeit nutzte Trainer Volker Schunke, um seine Mannschaft für die weiteren zwei Abschnitte neu einzustellen und auf die ärgsten Baustellen hinzuweisen.

Doch auch nach Anpfiff des dritten Abschnitts wirken die Wasserfreunde wie im falschen Film und schaffen es nicht, Druck auf das gegnerische Tor aufzubauen. Erneut kamen die Hausherren Mal um Mal mit Einzelkonter vor das Tor von Nikolas Hohmann und erzielten auf diese Weise einfache Tore. Einzig durch den Ungarn David Horvath und Flügelspieler Philipp von Keitz konnte Schlimmeres verhindern werden, so dass Ende des dritten Viertels auf der Anzeigetafel ein mageres 13:5 angezeigt wurde. Im letzten Abschnitt schaften es dann auch die letzten Spieler der Weidener Mannschaft, sich in die Torschützenliste einzutragen. Erneut musste Fulda fünf Gegentreffer hinnehmen, während man in diesem Viertel wenigstens drei eigene Treffer erzielen konnte. Hierbei waren es erneut für den von Keitz und der Linkshänder Alexander Hörl, die für die Treffer der Wasserfreunde sorgten

Trainer Volker Schunke zeigte sich nach Abpfiff ernüchtert: "Der Gegner war heute nicht wesentlich stärker als wir. Wir haben aber in allen Mannschaftsteilen nicht das gezeigt, was wir leisten können. In der nächsten Woche müssen wir uns unbedingt verbessern, um nicht den Anschluss vollends zu verlieren." Am kommenden Samstag haben die Wasserfreunde die Chance, es besser zu machen, wenn er SV Cannstatt im Sportbad Ziehers (19:00 Uhr) gastiert. (alw)

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

Wasserfreunde Fulda: Nikolas Hohmann - Nalazs Borbely, Robert Patas, Leon Schmitt, Robert Seifert, Jonas Fehn, Alexander Hörl, David Horvath, Benjamin Flammersberger, Marvin Hohmann, Alexander Hartung, Philipp von Keitz, Marc Weber.

Tore für Fulda: David Horvath (3), Alexander Hörl, Philipp von Keitz (je 2) und Marc Weber. +++

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