SG Neukölln - Wasserfreunde Fulda 17:8
Am Ende wird es deutlich - Wasserfreunde mit zwei guten Vierteln
Foto: Christian P. Stadtfeld
09.11.2015 / WASSERBALL -
In der Wasserball-Bundesliga ist für die Wasserfreunde Fulda eine klare Aufwärtstendenz zu erkennen. Gegen die SG Neukölln hielten die Barockstädter über weite Teile des Spiels gut mit, unterlagen am Ende jedoch mit 8:17 (1:3, 3:4, 1:6, 3:4).
Die Begegnung in der Hauptstadt war für die Wasserfreunde bereits das zweite Auswärtsspiel in Berlin in Folge, die Strapazen der weiten Anreise ließ sich die von Andreas Hohmann betreute Mannschaft im ersten Spielabschnitt jedoch nicht anmerken. Beide Teams tasteten sich in den ersten Spielminuten an den Gegner heran, ohne jedoch im Torabschluss erfolgreich zu sein. Die Berliner waren es dann, die nach drei Minuten mit einem Doppelschlag die Führung übernahmen. Fulda ließ sich aber nicht abschütteln und hielt mit einem Tor durch Center David Horvath dagegen. Das zweite Spielviertel gestalteten die Wasserfreunde ebenso knapp, wobei sich Balazs Borbely, Marc Weber, Tomas Krajcovic und erneut David Horvath in die Torschützenliste eintragen konnten.
Nach dem Seitenwechsel schafften es die Wasserfreunde dann aber nicht, die Linie der ersten beiden Abschnitte beizubehalten. Neukölln kam immer öfter zu sehenswerten Gelegenheiten und kam nun auch mit Einzelkontern vor das Tor von Nikolas Hohmann. "Leider zeigte sich zu dieser Phase deutlich, dass wir im konditionellen Bereich noch etwas Nachholbedarf haben. Nicht alle Spieler unserer Mannschaft sind so fit, dass sie vier Viertel Vollgas geben können", erklärte Trainer Hohmann. Im Angriff schien den Fuldaern zudem das Glück abhanden gekommen zu sein, denn ein eigener Treffer wollte den Wasserfreunden nun nicht mehr gelingen. Hinzu kamen einige fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter, die Fulda in dieser Phase des Spiels das Leben schwer machten. So entschieden die Hauptstädter den dritten Abschnitt mit 6:1 für sich und setzten sich uneinholbar von den Gästen ab. Das letzte Viertel war sodann nur Makulatur, wenngleich Fulda dieses erneut knapp gestalten konnte. "Wäre das dritte Viertel nicht gewesen, wäre ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. So war die Niederlage um vier oder fünf Tore zu hoch" resümierte Andreas Hohmann. Ärgerlich war zudem die Spielstrafe für Fuldas Tomas Krajcovic, der kurz vor Abpfiff des Beckens verwiesen wurde.
DIE STATISTIK ZUM SPIEL:
Tore für Neukölln: Jan Christopher Dangschat (6), Sascha Pacyna (3), Raphael Rösch (2), Joel Bucholz (1), Martin Adruskiewicz (1), David Rösch (1), Maximilian Sturz (1), Jan Zoske (1), Marel Bielik (1).
Tore für Fulda: Marc Weber (3), Tomas Krajovic (2), David Horvath (2), Balazs Borbely (1).
Zuschauer: 250. +++