SG Bad Soden - 1.FC Schwalmstadt 2:1 (0:1)
MULFINGER lässt Sprudelkicker jubeln - Sprung auf Rang zwei
Archivfoto: Julius Böhm
25.10.2015 / FUSSBALL -
Die SG Bad Soden bleibt die Mannschaft der Stunde in der Verbandsliga und holte am Samstag im Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellenführer 1.FC Schwalmstadt den fünften Sieg in Serie. Dabei drehte die Mannschaft von Sead Mehic einen Halbzeit-Rückstand. Kapitän Tim Mulfinger traf zum 2:1-Siegtreffer.
Die Sprudelkicker legten los wie die Feuerwehr und kamen in der Anfangsphase gleich zu drei guten Chancen. Tim Mulfinger vergab nach fünf Minuten eine hundert Prozentige, die Gäste-Torwart Sacir Nikocevic sehenswert parierte. Dann vergab Tarik Özyer nach einer Ecke aus zehn Metern (6.), bevor Yannick Döhring einen Eckball knapp über das Tor köpfte (8.). "Wir haben richtig gut angefangen und das Gegentor hat den Spielverlauf auf den Kopf gestellt", sagte SG-Trainer Sead Mehic.
Denn nach 20 Minuten verlängerte Steven Preuß einen eher harmlosen Standard mit dem Kopf ins lange Eck (18.). "Danach haben wir etwas gebraucht, um wieder in das Spiel zu finden", berichtete Mehic. Schwalmstadt, Absteiger aus der Hessenliga, baute Druck auf und stand hinten kompakt. "Das war ein Gegner mit großer Qualität", so Mehic. Seine Schützlinge überstanden die Phase schadlos und "haute in der zweiten Hälfte alles rein, was sie hat."
Anil Albayrak glich nach schöner Vorarbeit von Samet Degermenci mit einem trockenen Schuss aus (50.), dann hatte erneut Mulfinger eine gute Chance, doch sein Kopfball strich knapp drüber (60.). In Minute 73 machte es der Kapitän besser: Mulfinger wurde in die Gasse geschickt und behielt die Nerven - 2:1 für Bad Soden.
DIE STATISTIK ZUM SPIEL:
1.FC Schwalmstadt: Sacir Nikocevic - Peter Liebermann, Jannis Lerch, Fabian Seck, Matthias Lutz - Steven Preuß, Jan Trümner - Ricardo Seck, Jan Wolf, Sefa Cetinkaya (72. Andre Meier) - Serkan Erdem.
Schiedsrichter: Maurice Gotta (Rödermark).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Steven Preuß (18.), 1:1 Anil Albayrak (50.), 2:1 Tim Mulfinger (73.). +++